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02.05.1997 - 

CHRP-Rechner aus deutschen Landen

Pios setzt mit eigener Hardware auf Power-PC-Prozessoren

Einer der ersten Rechner, die der Common-Hardware-Reference-Platform-(CHRP-)Spezifikation entsprechen, kommt mit dem "Maxxtrem" aus Deutschland. Der mit 200 Megahertz getaktete Power-PC-603-Chip sitzt samt Cache und Hauptspeicher auf einer separaten Karte, die in einem Enhanced-PCI-Slot der Hauptplatine steckt. Durch dieses modulare Konzept ist ein späterer Wechsel auf leistungsstärkere CPUs einfach möglich. Das System ist bereits auf Mehrprozessor-Betrieb ausgelegt, Mitte 1997 will Pios dazu die ersten Karten mit zwei und vier CPUs auf den Markt bringen.

Ansonsten bietet der Maxxtrem eine EIDE-Festplatte, ein CD-ROM-Laufwerk, ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk sowie eine PCI-Grafikkarte. Für die Audiofunktionen ist ein Soundblaster-kompatibles 16-Bit-Stereosystem zuständig, das sich wie auch ein SCSI-II-Controller on board befindet.

Schnittstellen von Mac und PC

Zwei Universal-Serial-Bus- (USB-)Schnittstellen können für entsprechende Peripherie genutzt werden. Aus der Macintosh-Welt stammen zwei serielle RS-422-"Geoport"- sowie eine Apple-Desktop-Bus-(ADB-)Schnittstelle, eine parallele Drucker-Schnittstelle ist ebenfalls vorhanden. Mac-OS und Be-OS sind im Lieferumfang bereits enthalten, weitere CHRP-kompatible Betriebssysteme lassen sich ebenfalls nutzen. Ein Komplettsystem soll für rund 3000 Mark zu haben sein.

Ein ähnlich konfiguriertes System, allerdings ohne SCSI-Con- troller, wird unter dem Namen "Transam" für den Consumer-Markt angeboten. Der Rechner bietet zusätzlich Gameport-Schnittstellen und wird mit dem Betriebssystem "p-OS" ausgeliefert, das vom Pios-Chefingenieur Dave Haynie, Mit-Erfinder des Amiga, auf Basis des "Amiga-OS" entwickelt wird. Der Transam soll im dritten Quartal 1997 zu Preisen ab 1500 Mark in den Handel kommen.