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19.01.2001

Pipeline

Toshiba baut Minitransistor

Der japanische Elektromulti Toshiba hat einen Single Electron Transistor (SET) entwickelt, mit dem sich Chips für herkömmliche Elektrogeräte wie zum Beispiel Handhelds bauen lassen. Voraussetzung dafür ist, dass der Transistor auf Quantenebene bei Raumtemperatur arbeitet, einen nichtflüchtigen Speicher besitzt sowie mit einer niedrigen Versorgungsspannung funktioniert. SET basiert auf winzigen Silizium-Teilchen, denen ein Elektron zugefügt oder abgenommen wird. Mit den dadurch entstehenden unterschiedlichen elektrischen Potenzialen wird die Information codiert. Wann das neue Verfahren marktreif sein wird, steht noch nicht fest.

Thomson entwickelt neuen MP3-Codec

Der Elektronikkonzern Thomson Multimedia entwickelt mit MP3-Pro einen neuen Sound-Codec. Dieser soll bei einer Bitrate von 64 Kbit/s die gleiche Klangqualität bieten wie herkömmliche MP-Daten mit 128 Kbit/s. Ferner lässt sich mit der neuen Technik, die von der in Nürnberg ansässigen Firma Coding Technologies entwickelt wird, der benötigte Speicherplatz um die Hälfte reduzieren. Die Entwickler rechnen damit, dass MP3-Pro Mitte des Jahres auf den Markt kommen wird. Der neue Standard soll abwärtskompatibel zu herkömmlicher MP3-Hard- und Software sein. Allerdings wird von der verbesserten Qualität auf älteren Geräten nichts zu hören sein.

Microsoft bastelt an Napster-Variante

Softwareriese Microsoft entwickelt unter dem Codenamen Farsite ein eigenes Peer-to-Peer-Konzept. Wie bei Napster sollen auch im Microsoft-Modell Daten zwischen Client-Rechnern ausgetauscht werden können, ohne dass ein Server dazwischengeschaltet ist. Allerdings gebe es einen Unterschied zum MP3-Tauschnetz, erklärt Chefentwickler Bill Bolosky. Bei Napster sind zwar die Daten auf viele Rechner verstreut, es gibt jedoch ein zentrales Verzeichnis. Bei Farsite sind alle Informationen verteilt. Microsoft adressiert mit seiner Peer-to-Peer-Entwicklung vor allem große Unternehmen und Universitäten. Laut Bolosky sollen sich bis zu 100000 Rechner zusammenschalten lassen, die 100 Milliarden Dateien mit einem Volumen von 10000 TB austauschen können.