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05.01.2001

Pipeline

IBM entwickelt neue Produktionsmethode

Big Blue hat mit "CMOS 9S" einen neuen Herstellungsprozess für Chips angekündigt. Hier sollen verschiedene IBM-Techniken zusammenfließen. So werden die künftigen kupferbasierten Halbleiterprodukte mit einer Leitungsbreite von 0,13 Nanometern gefertigt. Dadurch lassen sich mehr Transistoren und damit auch mehr Leistung auf einen Chip packen. Ferner soll die Silicon-On-Insulator(SOI-)Technik ein Leistungsplus von bis zu 35 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Chips bringen. Dabei wird durch eine zusätzliche Isolationsschicht unter dem Silizium der Stromfluss zum Chip verbessert. Außerdem verwenden die Armonker Speicherzellen mit einer Fläche von 2,16 Quadrat-Nanometern, wodurch sich mehr Speicher direkt auf dem Chip platzieren lässt. Die Pilotproduktion ist bereits angelaufen. Erste Produkte sollen im ersten Quartal 2001 ausgeliefert werden.

Infineon baut Stromspar-RAM

Infineon will zusammen mit IBM Magnetic Random Access Memory (MRAM) entwickeln. Die Module sollen sich besonders durch ihren geringen Stromverbrauch auszeichnen, weshalb die Entwickler auch vor allem den Markt für Mobilgeräte adressieren. In MRAM-Bausteinen werden die Daten nicht durch elektrische, sondern durch magnetische Ladungszustände codiert. Deshalb muss der Speicher nicht ständig unter Strom stehen, um sich die Informationen zu merken. Bis 2004 sollen 80 Ingenieure die neue Technik bis zur Marktreife verfeinern.

Daten speichern in Kristallen

Wissenschaftler der Universität Köln arbeiten an einem Verfahren, Informationen in einem Kristallgitter abzuspeichern. Dabei werden holografische Muster in den Kristall geschrieben. Ein zweigeteilter Laserstrahl wird auf unterschiedliche Weise vom Kristall reflektiert. Durch die verschiedenen Laufzeiten überlagern sich die beiden Strahlen, wodurch ein so genanntes Interferenzmuster entsteht. Durch minimale Drehungen des Kristalls um ein hundertstel Grad können die Daten sehr dicht gepackt werden. Wie die Datenmuster in dem Kristallgitter fixiert werden, wollen die Wissenschaftler bislang nicht verraten. Auf eine Fläche von vier mal fünf Zentimetern soll ein Terabyte Informationen passen.