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07.01.2000

Pipeline

Kleiner Palm bald in Farbe?

Die Anzeichen mehren sich, dass Palm Computing demnächst mit dem "Palm IIIc" einen Handheld-Computer mit Fard-Display vorstellen wird. Auf der Entwicklerkonferenz "Palm-Source" präsentierte die 3Com-Tochter bereits eine Version des Betriebssystems, die die Unterstützung für Farbbildschirme enthält. Motorola, Prozessorlieferant für die Palm-Computer, kündigte kurz danach eine schnellere Variante der "Dragonball"-CPU an, die in der Lage sein soll, auch Geräte mit Farb-Displays mit genug Rechenleistung zu versorgen. Mit einer Farbversion des Palm-Rechners würde der Hersteller den einzigen Vorteil von Konkurrenzprodukten unter dem Microsoft-Betriebssystem Windows CE egalisieren. Allerdings darf man gespannt sein, ob der Palm IIIc auch unter den Schwächen der CE-Produkte wie klobiges Design und kurze Batterielebensdauer leidet.

IBMs Power-3-II-Chips: Spät, aber schnell

IBM wird allem Anschein nach im ersten Quartal 2000 die neuen Power-3-II-Prozessoren für den Einsatz in technischen Workstations und Servern auf den Markt bringen. Zwar wurde damit bereits für Ende 1999 gerechnet, dafür soll Big Blue die Taktraten der Bausteine nochmal hochgedreht haben und vermutlich mit 375 statt 300 Megahertz aufwarten. Denkbar ist, dass IBM zweierlei Taktraten oder auch unterschiedliche Motherboards mit zwei oder vier CPUs anbietet. In jedem Fall rechnet man damit, dass die neuen "Winterhawk"-II-SP-Knoten sehr preisaggressiv vermarktet werden. Im Herbst kündigte Big Blue die "Nighthawk"-SP-Rechnerknoten für die RS/6000 an, die mit bis zu acht Power-3-Chips (222 Megahertz) bestückt werden können. Mitte des Jahres sollen dann Nighthawk-II-Knoten mit bis 16 CPUs marktreif sein.

ATI setzt auf digitales Fernsehen

ATI Technologies entwickelt einen Chip, der, eingebaut in Settop-Boxen, hochauflösendes Fernsehen möglich machen soll. Der Baustein mit dem Namen "Rage HDTV" integriert einen leistungsfähigen Grafikchip, der beim digitalen TV für interaktive Funktionen wie Online-Spiele notwendig ist, einen Baustein für die Trennung der Signale und einen MPEG-Decoder. ATI will zudem ein Referenzdesign für Set-top-Boxen anbieten.