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09.06.2000

Pipeline

Biometrische Smartcard

Eine neue Generation von Smartcards hat ID2 Technologies in Zusammenarbeit mit Precise Biometrics und Miotec vorgestellt. Per Fingerabdruck kann der Benutzer einer solchen biometrischen Smartcard Funktionen seiner Karte aktivieren. Der Clou: Die Fingerabdruckerkennung erfolgt auf der Karte selbst, die Daten werden an den eingebauten Chip gesendet und mit der gespeicherten Vorlage verglichen. Traditionelle persönliche Identifikationsnummern (PINs) sind nicht mehr erforderlich. In Public-Key-Infrastrukturen werden Smartcards für die Speicherung der Private Keys von Karteninhabern verwendet. Damit können digitale Signaturen erzeugt werden, die beispielsweise zur Identifizierung über das Internet verwendet werden. Die Hersteller rechnen mit einer großen Nachfrage im E-Commerce- und im Netzwerkbereich, weil mit diesem Verfahren ein hohes Sicherheitsniveau erreicht wird.

Fabrik für Kupferchips

Zwei Milliarden Dollar will Intel in den Bau einer neuen Chipfabrik in Rio Rancho, New Mexico, investieren. Es handelt sich dabei um eine von mehreren Maßnahmen, mit denen der Halbleiterhersteller auf die anhaltenden Produktionsengpässe bei seinen Prozessoren reagiert. Die neue Anlage soll 2002 in Betrieb genommen werden und Itanium- und Pentium-Prozessoren in Kupfertechnologie produzieren. Die Chips aus der neuen Fabrik unterscheiden sich in einigen Punkten von aktuellen Fabrikaten. Statt bisher 200 Millimetern sollen die Wafer einen Durchmesser von 300 Millimetern besitzen, wodurch die Chipausbeute auf mehr als das Doppelte pro Wafer steigt. Außerdem sollen die Leiterbahnen von derzeit 0,18 auf 0,13 Mikrometer schrumpfen.

Kühle Server

Hohe Temperaturen reduzieren die Lebensdauer von Servern. Kostspielige Abhilfe schafft die Klimatisierung von Server-Räumen. Eine preisgünstigere Lösung hat die Itis AG entwickelt. Sie bietet Server-Systeme an, die aktiv gekühlt werden. Im Gehäuseinneren soll die Temperatur etwa zehn Grad Celsius niedriger sein als die Außentemperatur. Die Ausfallwahrscheinlichkeit für Festplatten und Netzteile soll sich dabei um den Faktor 1,6 bis zwei reduzieren. Ein weiterer Vorteil: Der ständige Luftstrom im Server-Gehäuse wird entfeuchtet und ist nahezu staubfrei.