Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

25.08.2000

Pipeline

Supercomputer in Koffergrösse

Star Bridge Systems Inc. (SBS) aus Midvale, Utah, hat eigenen Angaben zufolge die ersten Rechner verkauft, die auf dem Prinzip des "Hypercomputers" beruhen. Darunter verstehen die SBS-Manager das "rekonfigurierbare Computing", eine Kombination aus der "Schnelligkeit der Hardware mit der Flexibilität der Software". Dazu wurde mit "Pensa" ein spezieller Prozessor und mit "Viva" die passende Software entwickelt. Die bestehende Produktlinie reicht vom "HAL-10GrW1" bis zum "HAL-100TrW1", deren Floating-Point-Werte zwischen zehn Milliarden und 100 Trillionen in der Sekunde liegen sollen. Als nächstes plant die Company eine "Junior"-Variante mit 640 Milliarden Operation pro Sekunde, die Koffergröße haben wird, sowie einen Supercomputer (100 Milliarden Operationen/s), der weniger als 1000 Dollar kosten soll.

Bald leuchten organische LEDs

Universal Display hat zusammen mit den Entwicklungspartnern Princeton University und The University of Southern California drei Patente für organische Light Emitting Devices (OLEDs) erteilt bekommen. OLEDs könnten in Zukunft herkömmliche Kathodenröhren-Monitore oder LCD-Bildschirme ablösen, da sie über einige Vorteile verfügen: breite Einfallswinkel bei der Betrachtung, helle, klare Farben, Verarbeitung von Bewegtbildern, geringe Stromaufnahme und geringere Herstellkosten als die Vorgänger. Für tragbare Kleingeräte eignen sich solche Bildschirme besonders, da sie auch sehr flach sind.

Molekulare Schaltkreise

Ein internationales Forscherteam hat den ersten DNA-Motor gebaut, der als Basis für zukünftige molekulare elektronische Schaltkreise dienen soll. Bio-ICs würden herkömmliche Silizium-Chips hinsichtlich Größe und Schnelligkeit deutlich hinter sich lassen, was zur Entwicklung von kleinen Rechnerkraftpaketen führen würde. Die Forscher mixen, vereinfacht dargestellt, einzelne, speziell präparierte DNA-Stränge im Reagenzglas. Gemäß dem Aufbau der Doppelhelix suchen sich die einzelnen Stränge selbständig ihren komplementären Partner, um diese Form zu erreichen. Bislang haben die Wissenschaftler auf dieser Basis schon molekulare Drähte, logische Gatter und Switches gebaut.