Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.09.2000

Pipeline

Biegsame e-Zeitungen mit Plastik-Displays

Ein neuartiges Mini-LC-Display aus weichem Kunststoff könnte als Grundlage für biegsame elektronische Zeitungen dienen, die eines Tages möglicherweise die herkömmlichen Papierausgaben ersetzen. Der briefmarkengroße Bildschirm, eine Entwicklung des Elektronikkonzerns Philips, soll auf Plastikhalbleitern anstelle von konventionellen Silizium-Chips basieren. Laut Hersteller lässt derzeit die Bildauflösung, ähnlich einem Monitor mit 64 x 64 Pixel, allerdings noch zu wünschen übrig. Bis der Prototyp als fertiges Produkt auf den Markt kommen wird, kann es laut Philips noch etwa fünf Jahre dauern. Doch ließen sich durch Plastik-basierte Chips die Herstellungskosten zumindest theoretisch deutlich verringern.

LCD-Technik künftig auch für Fernseher

Nach Handy, Notebook oder Taschenrechner erobert die Flüssigkristall-Technik nun auch den Fernseher. Kürzlich stellte Sharp Electronics seine ersten auf der Liquid-Crystal-Display-Technik basierenden TV-Geräte vor. Zu den Vorteilen der neuen Technik zählt das Unternehmen neben einer im Vergleich zu den Röhren-Veteranen detailgetreueren und kontrastreicheren Darstellung auch die deutlich höheren Auflösungen. Zudem soll der bekannte Flimmereffekt der Röhrengeräte bei den LCD-Fernsehern nicht auftreten. Ferner sollen sich die neuen Geräte durch einen geringeren Platzbedarf sowie reduzierten Stromverbrauch auszeichnen. Bis Mitte nächsten Jahres sollen vier LC-Modelle auf dem deutschen Markt eingeführt werden.

Kühlsysteme für schnelle CPUs

Künftige Prozessorgeschwindigkeiten stellen für herkömmliche Kühlungstechnologien eine Herausforderung dar. Mit dem "Arcticooler CB" und "CC" stellt Agilent Technologies zwei neue CPU-Kühlsysteme für Prozessoren von Intel und AMD mit Taktraten von über einem Gigahertz vor. Dank reduzierter Luftturbulenzen sollen sich eine bessere Hitzeableitung sowie ein geringerer Geräuschpegel ermöglichen lassen. Laut Agilent erbringt die Articooler-Technologie im Vergleich zu herkömmlichen Lüfterdesigns die annähernd zweifache Kühlleistung. Die beiden Modelle sollen ab September erhältlich sein, die Stückzahlenproduktion wird im Oktober beginnen.