Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.11.2000

Pipeline

Gefühlvolle Roboterhand

Wissenschaftler des Instituts für angewandte Informatik des Forschungszentrums Karlsruhe haben eine künstliche Roboterhand mit einer neuartigen Antriebstechnik entwickelt. Mit Hilfe von Mikro-Fluidaktoren soll die Hand Bewegungsmuster ausführen können, die dem natürlichen Vorbild sehr nahe kommen. Außerdem soll das Gerät ein weiches und elastisches Berührungsgefühl vermitteln. Dies bewirken kleine Kammern, die ihre Größe verändern, wenn eine Flüssigkeit oder Gas hinein- oder hinausgepumpt wird. Mögliche Einsatzgebiete sehen die Entwickler in der Medizintechnik als Handprothese oder als Teil eines Serviceroboters.

Sony arbeitet an einem neuen Speicherformat

Der japanische Elektronikkonzern Sony will ein neues optisches Speicherformat entwickeln. Auf den 5,25 Zoll großen Platten sollen Anwender zukünftig mit Hilfe des Ultra-Density-Optical-(UDO-)Formats 40 GB Daten speichern können. Das neue Format soll die bestehenden magneto-optischen (MO-)Speicher ablösen. Über einen Laser mit einer Wellenlänge von 405 Nanometer lassen sich beim UDO-Format höhere Speicherdichten erreichen, erklären die Entwickler. Die endgültigen Spezifikationen sollen im Frühjahr 2001 vorliegen. Mit ersten Produkten rechnet Sony nicht vor Ende 2002.

Schnellere Chips für optische Netze

IBM und der schottische Halbleiterhersteller Kymata wollen zusammen neue Chips für optische Netze entwickeln und bauen. Die Produkte, die auf dem Siliconoxynitrid-(Sion-)Prozess der Armonker basieren, sind laut Hersteller fünfmal kleiner und deutlich schneller als bislang verwendete Chips in Routern und Switches. Dies beruhe darauf, dass optische Signale direkt weitergeleitet werden könnten, ohne zuvor in elektrische Informationen umgewandelt werden zu müssen, erklären die Entwickler. Erste Produkte der amerikanisch-schottischen Allianz werden Anfang 2001 erwartet.