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10.09.1999

Pipeline

Nvidia und Acer kooperieren

Nvidia Corp., Spezialist für Grafikchips, und Acer Labs Inc. (ALI) aus Taiwan wollen gemeinsam eine Serie von Bausteinen für Billig-PCs entwickeln. Nvidia wird dabei eine abgespeckte Version des "Riva TNT2" beisteuern, die in die "Northbridge"-Architektur von ALI integriert werden soll. Nvidia-Manager Kenneth Marr erwartet, daß die Technik der derzeitigen speziellen Grafikbausteine immer schneller in hochintegrierte Ein-Chip-Lösungen einfließen wird. Neue Produkte wären dann im Halbjahresrhythmus möglich. ALI und Nvidia wollen bereits in drei Monaten den ersten Chipsatz präsentieren.

Sony entwickelt Plastikplatten

In den Sony-Labors werden derzeit Festplatten getestet, die aus Plastik statt aus Aluminium gefertigt werden. Dadurch sollen sich die Herstellungskosten für eine Disk mit 5 GB Kapazität um bis zu 40 Prozent reduzieren lassen, da die Plastikoberfläche nicht so aufwendig poliert werden muß wie bei den Metallscheiben. Ob und wann die Kunststofflaufwerke vermarktet werden, ist nicht bekannt. Sony lotet derzeit verschiedene Möglichkeiten zur Herstellung von Festplatten aus. So kooperieren die Japaner mit Quantum und Western Digital bei der Entwicklung von Glas- und Aluminium-Disks.

IBM zeigt den Power 4 mit 1 Gigahertz

Auf der "Hot-Chip"-Konferenz in Palo Alto gab Big Blue erstmals Einblick in den kommenden Power-4-Prozessor, der in den Server-Familien AS/400 und RS/6000 eingesetzt werden wird. Der Risc-Chip soll mit Taktraten von bis zu einem Gigahertz arbeiten. Zusätzlich pflanzten die IBM-Ingenieure dem Baustein auch eine neue Technik - "Synchronous Wave Pipeline Interface" - ein, die die Busgeschwindigkeit des neuen Chips auf bis zu 500 Megahertz erhöht. Damit sei ein äußerst schneller Datenaustausch mit anderen Systemteilen möglich, erklärten die Entwickler. Der Power 4 wird in IBMs Kupfertechnik mit 0,18 Mikrometer breiten Leiterbahnen gefertigt werden. Die Zwei-Chip-Implementierung verfügt über einen Level-2-Cache-Speicher auf einem separaten Chip. IBM will die ersten Server auf Basis des Power 4 im zweiten Halbjahr 2001 anbieten.