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03.07.1998

Pipeline

03.07.1998

Speedy Speicher

Fujitsu hat eine neue Methode entwickelt, Speicher-Chips, also DRAM-Bausteine, um bis zu viermal schneller zu machen. Ihre Technologie "Fast Cycle RAM" (FCRAM) arbeite mit einer durchschnittlichen Zykluszeit von 20 Nanosekunden. Ausgelegt sind sie in 64 Mbit, größere Kapazitäten seien geplant. In zwei Jahren sollen die schnellen Chips marktreif sein. Von Intel in Systemen getestet wird bereits heute die Speichertechnologie "Direct Rambus DRAM" (RDRAM). LG Semicon und Toshiba haben darüber hinaus bereits begonnen, erste Musterexemplare der RDRAM-Chips auszuliefern.

Vom Sockel

Um die Kosten für PCs weiter reduzieren zu helfen, hat Intel für den "Celeron"-Prozessor einen neuen Sockel entwickelt, den "370-pin-Socket". Die CPU, die kommendes Jahr auf den Markt gebracht werden soll und auch unter dem Codenamen "Mendocino" läuft, basiert auf einem ebenfalls neuen PGA-Design (PGA = Pin Grid Array). Erste Versionen des Chips sollen mit 300 und 333 Megahertz getaktet sein und mit einem 128 KB großen integrierten Sekundär-Cache ausgestattet werden. Intel will den Celeron allerdings auch in einer Slot-1-Variante herstellen. Der neue Sockel "370-pin-Socket" ist weder mit "Socket 7", der Hardware-Schnittstelle für den Pentium-Chip, noch mit dem Socket 8, der "Stecker"-Version der Pentium-Pro-CPU, kompatibel. Vorteil des neuen Socket-Designs: Geringere Produktionskosten und kleinere Kühlkörper.

Wisch und weg

Die Imagex Technologies Inc. - nomen est omen - hat eine Technologie entwickelt, mit der es möglich ist, von Kopierern und Druckern beschriebenes Papier wieder blütenweiß erscheinen zu lassen. Bis zu viermal kann, so das Versprechen, ein Blatt wiederverwendet werden, wird es durch einen quasi Anti-Kopierer geschickt und dabei mit einer weißen, pasteähnlichen Flüssigkeit behandelt. Auch sei die Technologie wegen des verringerten Papierverbrauchs umweltfreundlich. Das Wisch-und-weg-Mittel sei übrigens nicht giftig. Ein Imagex-Gerät, das pro Minute bis zu 60 Blatt Papier wieder "in status quo ante" versetzt, soll einmal rund 45000 Dollar kosten. Momentan sucht Bhatia aber nach weiteren Geldgebern, um seine Idee zu vermarkten.