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11.04.1997

Pipeline

Ursuppe

Forscher an der amerikanischen Cornell University haben eine neue Art der Halbleiterfertigung gefunden, die die Herstellkosten drücken und die Leistungsfähigkeit der Chips erhöhen könnte. Die Wissenschaftler unter Leitung von Yu-Hwa Lo entdeckten einen universellen Grundstoff, der die Züchtung der Chipkristalle dramatisch vereinfachen wird. Anders als bisher würde es das universelle Substrat den Chipherstellern erlauben, sich die beste Zusammensetzung auszusuchen, da Kristall und Substrat nicht mehr die gleiche Struktur aufweisen müssen. Nachdem die Erfindung physikalisch gesichert scheint, wird nun über die Wirtschaftlichkeit nachgedacht. Derzeit verhandelt die Universität - die die Erfindung bereits als Patent angemeldet hat - mit North Star Photronics über die Lizenzrechte. Die ersten Chips, so Forscher Lo, werden auf Basis des universellen Substrats in zwei Jahren marktreif sein.

Mehr Power für Power-PC

Motorola und IBM haben die nächste Generation von Power-PC-Chips angekündigt, die den Codenamen "G3" tragen. Der Baustein wird in zwei Varianten auf den Markt kommen. Die erste Version soll baugleich zu den 603e- und 604e-CPUs sein und ist als Aufrüstmöglichkeit für alte Geräte gedacht. Die zweite Variante soll den Hochgeschwindigkeits-Cache besser nutzen. Dieser Chip besitzt einen Level-2-Cache-Controller und soll Zwei-Wege-Caches mit 256 KB, 512 KB und 1 MB unterstützen. Wie das US-Magazin "Macworld" erfahren hat, soll der G3 direkt und sehr schnell auf den L2-Cache zugreifen können, egal ob der Speicher auf der Hauptplatine oder einer CPU-Karte sitzt. Die G3-Prozessoren werden mit 250 und 300 Megahertz getaktet sein.

Rechner auf dem Chip

Im Juni möchte die NEC Corp. mit der Auslieferung von mehreren anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreisen (ASIC) beginnen. Damit soll Systemherstellern die Integration verschiedener Funktionen auf einem einzigen Chip ermöglicht werden. Mit Hilfe der ASICs könnten Unternehmen Chips mit 300 Megahertz, einem Stromverbrauch von 0,02 Mikrowatt und einer Stromversorgung von 1,8 Volt produzieren. Ferner soll es möglich sein, Speicherplatz und hochkomplexe Algorithmen zu integrieren.