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21.11.1997

Pipeline

Prozessoren treten in den Hintergrund

Verschiedene Anbieter von Mikroprozessoren kamen auf der "Hot-Chips"-Konferenz in San Jose übereinstimmend zu der Aussage, daß die Unterschiede zwischen CPU-Architekturen durch immer bessere Emulationen und Virtuelle Maschinen auf der Softwareseite zunehmend in den Hintergrund treten. Bereits 1990 hatte Michael Slater, Herausgeber des renommierten "Microprocessor Report", in einem Artikel prophezeit: "Die Emulation fremder Befehlssätze und die Benutzung von prozessorunabhängigen ,Übersetzer'-Sprachen wird immer machbarer." Angesichts aktueller Software-Entwicklungen (Java von Sun Microsystems, Netzwerk-Betriebssystem "Inferno" von Lucent, x86-Emulation "FX!32" von Digital Equipment) konnte Slater sieben Jahre später beruhigt resümieren: "Manche Dinge ändern sich nicht."

Wie lange gibt es noch Soundkarten?

Die Tage der guten alten Soundblaster dürften gezählt sein. Spätestens mit einem endgültigen Durchbruch des Peripheriestandards Universal Serial Bus (USB), bei dem wie beim Apple Desktop Bus (ADB) oder SCSI mehrere Peripheriegeräte - bis zu 128 - in Serie angeschlossen werden, dürften neuartige Lösungen die Steckplätze im PC wieder freimachen. Die Hersteller, etwa Altec-Lansing Technologies, arbeiten bereits an Lautsprechern, die alle notwendige Elektronik selbst an Bord haben. Wenn es dann noch in Zusammenarbeit mit Microsoft gelingt, in Windows 98 eine breite Treiberunterstützung zu etablieren, steht endlich einem echten Plug and play nicht mehr im Wege.

MIT gibt "tragbar" einen neuen Sinn

Die Forscher des Bostoner Think-Tanks Massachusetts Institute of Technology (MIT) geben dem Begriff "tragbare Computer" eine ganz neue Bedeutung. Jüngst veranstalteten die Eggheads eine Modenschau. Die in Zusammenarbeit mit Designern entworfenen Kleidungsstücke konnten mittels allerlei integrierter Technik (Kamera im Hut, Computer im Rucksack, Halsband mit integrierter Laufschrift) die Gebärdensprache von Taubstummen in gesprochene Sprache umwandeln. Weitere Informationen gibt es unter http://ttt. www.media.mit.edu/.