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05.03.1999 - 

Pipeline

Pipeline "Intel-Killer"-Chip aus Russland

Ein russisches Technikerteam will einen Mikroprozessor entwickelt haben, der dreimal schneller sein soll als der gemeinsam von Intel und Hewlett-Packard entworfene 64-Bit- Prozessor "Merced". Die zur Firma Elbrus International gehörenden Entwickler unter der Leitung von Boris Babaian, dem "Vater des sowjetischen Supercomputing", haben aber ein Problem: Ihnen fehlt das Geld, den von Babaian als "Intel-Killer"-bezeichneten Chip zu produzieren. Nach Ansicht von Keith Dieffendorf vom "Microprocessor Report" könnten sich Investitionen in die Chipschmiede durchaus lohnen. Anhand der ihm vorliegenden Daten hat er errechnet, daß der Chip - produziert in einem 0,18- Mikrometer-Prozeß - eine Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz erreichen könne. Ein im selben Verfahren gefertigter Merced schaffe etwa 800 Megahertz. Außerdem wäre der offiziell "E2k" genannte Prozessor nur halb so groß wie der angekündigte Intel-Chip und würde weniger Strom verbrauchen.