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08.01.1999 - 

Pipeline

Pipeline Röntgen-Display bricht Rekorde

"Besser als auf Papier" soll die Bilddarstellung eines von IBM-Forschern unter dem Codenamen "Röntgen" entwickelten Flachbildschirms sein. Das "Active Matrix Liquid Crystal Display" (AMLCD) erreicht den Angaben zufolge eine Auflösung von 200 Pixel pro Zoll und übertrifft damit beispielsweise herkömmliche XGA- Displays um den Faktor 6,6. Im Vergleich zu den weiter fortgeschrittenen SXGA-Bildschirmen (1280 x 1024 Pixel) ergibt sich noch immer eine Steigerung um das Vierfache. Ein Buchstabe in einer Größe von zehn Punkten wird auf dem Prototyp mit einer sichtbaren Bilddiagonalen von 16,3 Zoll mit viermal mehr Bildpunkten als auf einem herkömmlichen Kathodenstrahlmonitor dargestellt. Big Blues Forscher haben diese Rekordwerte unter anderem durch die Verwendung von Aluminium- und Kupfermaterialen anstatt anderer Metalle erreicht. Dadurch ergebe sich eine höhere Leitfähigkeit, was zu stärkeren Auflösungen zu erschwinglichen Preisen führe. Der Codename Röntgen sei von dem Entwicklungsziel abgeleitet, selbst Röntgenaufnahmen in brauchbarer Qualität auf dem Display darzustellen. Marktreife Produkte sind allerdings erst Ende 1999 zu erwarten. Die Preise bewegen sich voraussichtlich "zwischen 5000 und 10 000 Dollar".