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25.10.1985 - 

PSI Gesellschaft für Prozeßsteuerungs- und Informationssysteme GmbH:

"Piuss-O" steuert die Auftragsfertigung

Die PSI Gesellschaft für Prozeßsteuerungs- und Informationssysteme mbH, Berlin, präsentiert zur Systems ihr PPS-Standardsystem "Piuss-O", das speziell für die komplexen Planungs- und Steuerungsfunktionen der kundenauftragsbezogenen Fertigung entwickelt wurde.

"Piuss-O", gefördert vom Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT), wurde sowohl in der Konzeptions- als auch in der Realisierungsphase in Zusammenarbeit mit der Firma Grenzebach, einem Anlagenbauer aus dem Bereich der Fördertechnik, entwickelt.

Das Berliner Unternehmen verweist darauf, daß sich die Rahmenbedingungen für die Auswahl und den Einsatz von Produktionsplanungs- und -steuerungssystemen in den letzten drei Jahren massiv verändert haben.

User-Anforderungen neu aufbereiten

In der Vergangenheit standen bei Einsatzüberlegungen von PPS-Systemen die Funktionen der Material- und Zeitwirtschaft bezüglich ihrer Übereinstimmung mit dem geforderten Funktionsumfang und den im Unternehmen bisher implementierten Strategien im Vordergrund der Untersuchungen.

Sicherlich werden diese Kriterien auch in der Zukunft bei der Auswahl eines PPS-Systems mit einbezogen; jedoch hat der Anwender erkannt, daß er diese Anforderungen nicht mehr in den Mittelpunkt seiner Analyse stellen kann, und zwar aus zwei Gründen:

- Die Anforderungen der Märkte verändern sich so rasant, daß kein Anwender - und dies scheint unabhängig von Unternehmensgröße und Branche - die Entwicklung seiner Aufgaben für die nächsten fünf Jahre definieren kann.

- Die Möglichkeiten der einzelnen Anbieter zur Rationalisierung des gesamten Organisationsablaufes der Produktion haben mittlerweile einen Standard erreicht, der es auch in der Praxis möglich macht, die Einzelkomponenten zu einem geschlossenen Gesamtkonzept zu integrieren.

"Flexibilität" als PPS-Kriterium kaum gefragt

Aufgrund dieser Bedingungen sowie detaillierter Analysen, die sich mit dem Industriebetrieb der Zukunft beschäftigen, und aufgrund der konkreten umfangreichen Implementierungserfahrungen sieht PSI zwei wesentliche Leistungsmerkmale, mit denen sich der Anwender bei der Auswahl eines PPS-Systems auseinandersetzen muß:

Technologie

Standardsysteme, die dem Stand der Technik entsprechen, zeichnen sich durch umfassende Lösungen unter Verwendung aktueller, ausgereifter Methoden aus.

Flexibilität

Die Konstruktion und Realisierungsform der Software bestimmt entscheidend, ob ein System flexibel an neue Anforderungen und Umgebungen anpaßbar ist oder ob diese Anpassungen zu nicht vertretbaren Aufwendungen führen.

Die Flexibilität geistert zwar schon seit Jahren als Worthülse in Vorträgen und Seminaren herum, hat aber in den konkreten Auswahlverfahren selten eine Rolle gespielt. Der Hauptgrund dafür ist darin zu sehen, daß der Anwender bisher bei der Prüfung und Beurteilung dieses für ein PPS-Standardsystem außerordentlich wichtigen Leistungsmerkmals in der Regel überfordert war.

Der Integrationsbegriff im Zusammenhang mit PPS-Systemen hat zwei wesentliche Aspekte: Einmal ist es notwendig, daß die im System vorhandenen Module konzeptionell und datentechnisch interaktiv arbeiten und sich aktuell synchronisieren. Das gilt sowohl für die Phasen der Grobplanung, Feinplanung und Ausführung als auch für die Bereiche der Material- und Kapazitätswirtschaft.

Darüber hinaus wird in übergreifenden Automatisierungsprojekten praktisch damit begonnen, die vorhandenen Komponenten, wie CAD oder CAP miteinander zu verbinden. Ziel dieser Aufgabe ist es, ein integratives Kommunikationsnetz aus Konstruktion, Fertigung, Montage,

Qualitätskontrolle und Verwaltung zu realisieren.

Die Berliner sind davon überzeugt daß auf diesem Gebiet in den nächsten Jahren massive praktische Fortschritte erreicht werden, da Rationalisierungserfolge eines Produktionsprozesses nur zu gewährleisten sind, wenn ein integratives und aktuelles Informationsnetz die permanent anfallenden Planungs- und Entscheidungsvorgänge unterstützt. Dabei sind nicht nur unterschiedliche Softwaresysteme, sondern in den meisten Fällen auch unterschiedliche Hardwaresysteme zu integrieren.

Informationen: PSI, Heilbronner Straße 10, 1000 Berlin 31,

Tel.: 0 30/89 00 92 69.

Halle 19, Stand A 4.