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06.10.2016 - 

Technische Daten, Preis, Release

Pixel und Pixel XL

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Google stellt seine beiden neuen Smartphones Pixel und Pixel XL vor. Mit Google Assistant und Pixel Launcher. Ab 759 Euro. Vorbestellbar ab sofort.
So sieht das Pixel aus. Sie können es sofort vorbestellen.
So sieht das Pixel aus. Sie können es sofort vorbestellen.
Foto: 9to5google.com

Das neue Smartphone von Google heißt Pixel. Es gibt den Nexus-Nachfolger in zwei Größen: Mit 5 und 5,5 Zoll. Das Gehäuse ist aus Aluminium-Unibody, der Bildschirm ist ein Amoled-Touchscreen. Das Pixel gibt es in drei unterschiedlichen Farben.

Hardware
Hardware

Ein Snapdragon 821 2x2,15 GHz und 2x1,6 GHz treibt das Pixel an. Das Pixel besitzt 4 GB RAM, Fingerprintsensor und wahlweise 32 oder 128 GB internen Speicher. Als Anschluss dient USB Typ-C und ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss ist ebenfalls vorhanden. Bluetooth 4.2 sorgt für kabellosen Anschluss. Als Betriebssystem ist erstmals Android Nougat (7.1) installiert. Mit dem neuen Pixel-Launcher hat der Benutzer schnellen Zugriff auf alle wesentlichen Funktionen und Apps.

Smartburst
Smartburst

Google Assistant

Das Pixel ist das erste Smartphone, bei dem der Google Assistant eingebaut ist – dieser Assistent ist nach Googles Meinung das ideale Bedieninstrument für das Smartphone und integriert Pixel auch perfekt in das Smart Home rund um Google Home (das es in Deutschland aber noch nicht gibt). Der Google Assistant spielt Musik ab und liest Termine vor.

Er verschickt Nachrichten als SMS, Whatsapp etc. Der Assistant erkennt wichtige Informationen in Nachrichten und zeigt Infos dazu an wie zum Beispiel die Position auf Google Maps und die Route zu einem Restaurant. Dabei erkennt der Assistant den Kontext. Der Assistant reserviert auch gleich den Tisch im Restaurant.

Die Kamera des Pixel
Die Kamera des Pixel

Unbegrenzter Online-Speicher für Videos und Fotos

Dazu gibt es unbegrenzten Online-Speicherplatz für Fotos und Videos (auch mit 4K) in Originalgröße, eine leistungsfähige Kamera, Video-Telefonie (Google Duo) und Chattools. Mit der Funktion „Intelligenter Speicher“ werden Fotos, die über einen längeren Zeitraum nicht angesehen wurden, automatisch vom Handy entfernt und in den Cloud-Speicher gelegt. Der Nutzer selbst entscheidet, ob und wie er diese Funktion nutzen möchte. Außerdem ist Pixel von Anfang an kompatibel zur neuen VR-Brille Daydream.

Die Kamera des Pixel
Die Kamera des Pixel

Die Hauptkamera macht Aufnahmen mit 12 MP (f/2.0). Google betont ihre besondere Leistungsfähigkeit. Die Frontkamera verfügt über 8 Megapixel. Mit der Funktion Smartburst findet man unter mehreren ähnlichen Aufnahmen die beste heraus. Die Kamera-App soll die schnellste Auslösezeit aller Smartphones bieten. Und mit dem Video-Stabilisator sollen verwackelte Videos der Vergangenheit angehören. Die App Google Photos ist für das Verwaltung und Teilen der aufgenommen Fotos mit an Bord.

Pixel Launcher
Pixel Launcher

Der 2770- beziehungsweise 3450-mAh-Akku soll nach 15 Minuten Ladezeit genügend Ladung haben um einen siebenstündigen Betrieb des Smartphones zu ermöglichen. Wichtig:Anders als Samsung Galaxy S7 oder iPhone 7 ist das Pixel nicht wasserdicht!

Das neue Pixel
Das neue Pixel

Updates im Hintergrund

Wichtig: Updates lädt und installiert das Pixel im Hintergrund, der Benutzer verliert also keine Zeit mehr für die Installation des Updates.

Rund um die Uhr Support

Google verspricht direkt vom Smartphone aus 24-Stunden-7-Tage-Support per Chat. Nutzer des neuen Smartphones können auch per Telefon Hilfe bekommen ? und sogar auf Wunsch den Smartphone-Screen mit dem Google-Support teilen. Außerdem sollen sich Nachrichten und Kontakten etc. dank „Quick Switch Adaptor“ bei der Inbetriebnahme leicht von anderen Quellen übernehmen lassen.

So sieht das Pixel aus. Sie können es sofort vorbestellen.
So sieht das Pixel aus. Sie können es sofort vorbestellen.

Preise und Verfügbarkeit

Pixel ist im Google Storeund bei zahlreichen Partnern erhältlich. Die Preise beginnen in den USA bei 649 Dollar, deutsche Kunden zahlen 759 Euro für Pixel mit 32 GB. Mit 128 GB kostet Pixel 869 Euro. Das Pixel XL kostet mit 32 GB 899 Euro und mit 128 GB 1009 Euro.

Vorbestellungen sind seit dem 4. Oktober auch für Deutschland möglich; Verkaufsstart in Deutschland ist der 20. Oktober. Dann liefert Google auch die jetzt vorbestellten Pixel aus.

Google verkauft zusätzlich zu den gewöhlichen Schutzhüllen noch individualisierbare Live Cases für individuelle Optik.

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