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16.10.1981 - 

TH Aachen sucht Pilotanwender für neues Generatorsystem:

Planen und simulieren im Dialog

AACHEN (je) - Ein Dialogsystem zur Erstellung und zum Betrieb von Simulationsmodellen hat das Forschungsinstitut für Rationalisierung an der Technischen Hochschule Aachen entwickelt. Es soll auch dem unerfahrenen Planer erlauben, sich ohne besondere Vorkenntnisse der Simulationstechnik zu bedienen.

Nach dem neuen Verfahren, erläutern die Aachener, besteht die Arbeit des Planers hauptsächlich darin, das Planungsproblem im Dialog mit dem Rechner zu beschreiben. Die anschließende Erstellung des Simulationsprogramms wird dagegen von einem Programmgenerator automatisch vorgenommen.

Durch eine allgemeingültige Problembeschreibungstechnik läßt sich dieses Instrumentarium nach Überzeugung der Wissenschaftler für vielfältige Planungsaufgaben einsetzen, so etwa zur Lösung von Reihenfolgeproblemen, zur Layoutplanung von Fertigungseinrichtungen oder auch zur Analyse von Materialflüssen in Lager- und Kommissioniersystemen.

Die derzeit noch vorherrschende Situation in der betrieblichen Planung (Beispiel: Reihenfolgeplanung bei Mehrprodukt-Linienfertigung) ist nach Darstellung der Aachener dadurch gekennzeichnet, daß der Versuch, sie mit herkömmlichen Planungsalgorithmen rechnerisch zu lösen, vielfach fehlschlägt. Für solche Fälle sei die rechnergestützte Simulation bereits seit längerem als methodische Alternative bekannt.

Ihr Einsatz in der betrieblichen Praxis scheitere jedoch häufig daran, daß die recht hohen fachlichen Anforderungen an den Planer und die meist beträchtlichen EDV-Rechenzeiten eine Anwendung dieser Methode nur für wenige Aufgaben wirtschaftlich sinnvoll machten. Zudem schwächten die bisher betriebenen Weiterentwicklungen der Simulationstechnik, etwa in Form von Simulationssprachen oder Generatoren, diese Nachteile nur ab, beseitigten sie aber nicht.

Die Aachener wollen ihr neu entwickeltes Instrumentarium in einem konkreten Anwendungsfall aus der betrieblichen Praxis einsetzen.

Interessierte Firmen werden, gebeten, sich unter dem Stichwort "Simulationsmodelle" an das Forschungsinstitut für Rationalisierung, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Pontdriesch 14/ 16, 5100 Aachen, Telefon: 02 41/ 3 97 51, zu wenden.