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05.09.1997 - 

Simulation mit Fuzzy Logic

Planungs-Engine als Aufsatz für PPS-Systeme

Die auf einem PC einsetzbaren Module sollen mit der "PPS-Falle" aufräumen, die sich aus dem MRP-II-Ansatz mit seinem stufenweisen Planungskonzept und der Annahme unbegrenzter Ressourcen ergeben. Statt der Aufteilung in Grobplanung sowie Leitstände beziehungsweise partielle Simulationsmodelle für die Feinplanung soll eine ganzheitliche Logistikmethode angeboten werden, die realitätsnah von begrenzten Kapazitäten ausgeht.

Im Prinzip führt TPS die Nettobedarfsrechnung und Terminierung in einem Durchlauf aus. Das Modul Nettobedarfsrechnung berücksichtigt dabei Parameter wie Kundenaufträge, Vornotierungen, Absatzpläne und Lagerdispositionen. Darin einbezogen werden zeitdynamisch alle Lagerbestände und Betriebsaufträge, alle Bestellbestände, Verfügbarkeitsdaten und Wiederbeschaffungszeiten. Zur Einstellung von Prioritäten sollen sich beliebige Einzelkriterien für den zu fertigenden Artikel kombinieren lassen.

Im Modul Terminierung orientieren sich die Fertigungsstufen am Produktionsprozeß und nicht an der Erzeugnisstruktur. Bei der Terminierung werden die Verfügbarkeit von Material, Werkzeug und Betriebsmitteln berücksichtigt. Ebenso ist es möglich, Module zur Rüstzeitoptimierung auf jeder Fertigungsstufe zuzuschalten. Zur termingenauen Planung findet eine Iteration über sämtliche Fertigungsstufen statt.

Bei der Simulation werden in den verschiedenen Teilbereichen Elemente der Fuzzy Logic verwendet, so etwa zur Festlegung der Prioritäten, Losgrößen- und Rüstzeitoptimierung sowie zur Berechnung der realen Kapazitäten.