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18.03.1983

Plug-out

Nachdem Trauerweins Reservoir an Wende-Witzen erschöpft ist, bleibt allein die Möglichkeit, sich auf Kosten der IBM einen Muskelkater anzulachen. Ruft doch am 8. März ein Computerhändler bei S. T. an und jammert, daß noch immer kein PC-Auftrag eingegangen sei. Ja, hatte der sich im Ernst eingebildet, der Werbekraftakt der Stuttgarter für ihren Personal Computer werde so schnell greifen?

Der Erfolg der Dreipunkte-Partei hat doch gezeigt, daß die Bundesdeutschen absolute Mehrheiten nicht mögen. Warum sollte es Big Blue besser ergehen als den Schwarzen?

Ganz befriedigen kann Sebastian diese Argumentation freilich nicht. Man muß wohl eher davon ausgehen, daß CDU/CSU wie IBM Mitleid mit ihren Konkurrenten haben. Das Zweitstimmen-Splitting klappt in der Politik aber offenbar besser als in der Computerei. Wie sonst wäre es zu erklären, daß jetzt mit Magnuson einem IBM-Nachahmer die Puste auszugehen droht. Man braucht den Schutz von Chapter eleven, um noch die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.

Hatte man die BUNCH-Mitglieder aus der Nicht-IBM-Welt an dem Ast sägen sehen, auf dem sie sitzen, so schienen die Plugs, die Stekkerkompatible von IBM geduldet. Sollte am Ende doch alles auf ein Einherstellersystem hinauslaufen? Trauerwein schlägt vor, nach schleswig-holsteinischem Muster eine Minoritätenklausel für Nicht-IBM-Anbieter einzuführen. Dann wird's nicht so langweilig im Rechnergeschäft.