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23.10.1987 - 

Minolta Camera Handelsgesellschaft mbH:

PMC-Angebot auseinanderdividiert

Sein Personal Management Concept PMC präsentiert der Bereich Bürokommunikation von Minolta auf der Systems in entbündelter Form. Außerdem wurde das Soft- und Hardware-Angebot erweitert.

Das vor anderthalb Jahren auf den Markt gebrachte Sekretariatssystem mit 5fachem Nutzen, vereinigt eine elektronische Schreibmaschine, eine Speicherschreibmaschine, ein komfortables Textverarbeitungssystem und einen Personal Computer. Bei Bedarf kann das System auch als Telex/Teletex-Station eingesetzt werden. Das Minolta PMC ist ein PC-Schreibsystem, bei dem Hard- und Software voll aufeinander abgestimmt sind, da beide Teile von, ein und demselben Hersteller stammen.

Minolta hat sich jedoch dazu entschlossen, die einzelnen Systemkomponenten auch entbündelt anzubieten. Dies bedeutet für den Benutzer daß er sich fortan ein System zusammenstellen kann, das ganz exakt seinen individuellen Anforderungen entspricht. Die Notwendigkeit für eine Entbündelung sah Minolta insbesondere aufgrund der gestiegenen Qualitäts- und Geschwindigkeitsansprüche im Bereich der Druckausgabe. So kann der Anwender jetzt zwischen einem 20-Zeilen/Sek.-Typenrad-Drucker, einem 35-Zeichen/Sek.-Typenrad-Drucker und einem Laserdrucker mit einer Geschwindikgkeit von 12 Seiten/Minute wählen. Die Systemeinheit läßt sich als 2-Disketten-Einheit oder als Einheit mit einem Diskettenlaufwerk und einer integrierten Festplatte mit 20 MB konfigurieren.

Da PMC als Zusatznutzen PC-Funktionen bietet, stellt Minolta zur Systems darüber hinaus das sogenannte EGA-Board vor. Mit Hilfe dieser Hardware-Option kann der Anwender Grafikprogramme, wie zum Beispiel Chart von Microsoft, einsetzen, wenn Bedarf an Geschäftsgrafiken existiert. Erstmalig zu sehen sind daneben der Anschluß einer MCA-Box, eines AEG-Blattlesers und eines OCR-Lesers an das PCW-1. Mit dem OCR-Leser (Optical Character Reader) wird die Möglichkeit geboten, Fernschreiben, die zentral per Schreibmaschine auf ein Blatt Papier geschrieben wurden, optisch in das System einzulesen. Die Zeichen werden Zeile für Zeile registriert und abgespeichert; danach hat man die Gelegenheit, die Fernschreiben zu ergänzen oder zu korrigieren und sie dann über die MCA-Box in einem automatisierten Sendevorgang an den Telex-Partner abzuschicken.

Erweitert wurde auch der Funktionsumfang der Textsoftware. So integrierte Minolta einen persönlichen Kalender zur Terminplanung. Und auf der Basis der Modelle PCW-1, PCW-2 und PCW-3 wird auf der Systems zusätzlich noch branchenspezifische Software demonstriert. Dabei handelt es sich um Programme aus dem Bereich Finanzbuchhaltung (Fibu), Hausverwaltung, Multiplan und Chart, ebenso Telex mit OCR-Anwendung. Geplant ist ferner der Einsatz einer Kommunikationssoftware, mit der man unter anderem die Abfrage der Rechtsauskunfts-Datenbank Juris vorführen können soll.

Informationen: Minolta Camera Handelsgesellschaft, In den Kolkwiesen 68, Postfach 1460, 30 12 Langenhagen, Telefon 05 11/7 70 00.

Halle 19, Stand B 10/C9.