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19.03.1976 - 

UN-Abstimmungs-Statistik:

Politik aus der Datenbank

WASHINGTON - Wie wohlmeinend - oder auch nicht - andere Länder der amerikanischen Politik gegenüberstehen, ermittelt im US-State Department ein neues "Office of Multilateral Affairs" mit Hilfe einer IBM 370/158. Das Büro versorgt US-Außenpolitiker und -Botschaften mit Informationen und baut jetzt eine Datenbank auf, die alle Ergebnisse von Abstimmungen in der UN-Vollversammlung und anderen internationalen Gremien seit 1970 enthält. Statistische Auswertungen sollen später laufend aufzeigen, welche Delegationen US-Vorschläge unterstützen oder ihnen ablehnend gegenüberstanden. Nach den Worten seines Direktors John Washburn wurde das Büro gegründet, weil mit der zunehmenden Zahl von Entwicklungsländern in der UNO die Notwendigkeit stieg, "diesen Ländern unsere Politik besser zu erklären" UN-Generalsekretär Kurt Waldheim fürchtet allerdings, daß die, Computer-Auswertungen dazu benützt werden könnten, US-Entwicklungshilfe an eine Stimmabgabe im US-Sinn zu koppeln. (cw)