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11.04.1980

Politiker einig mit GDD

BONN (pi) - Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) soll in dieser Legislaturperiode nicht mehr grundlegend novelliert werden. Auf dem Datenschutzbeauftragten Forum in Bonn, veranstaltet von der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e. V , Köln, diskutierten 120 Praktiker mit Politikern über Novellierungsvorschläge der Fraktionen.

"Die Novellierung des BDSG darf nicht zu überstürzten Aktionen führen", faßte Vorstandsvorsitzender Hans Gliss die Ergebnisse der Tagung zusammen. Auch sei die Hauptverantwortung für Datenschutz und Datensicherung nicht fast ausschließlich dem Anwender aufzubürden.

In der bis zur Wahl verbleibenden Zeit jedoch schloß MdB Dr. Wernitz (SPI) "einige atmosphärisch wirkende Korrekturen" nicht aus. Er setzte sich nach Angaben der GDD nachdrücklich für die Vorschläge- des Verbandes ein, Fragen, wie die Stärkung des betrieblichen Datenschutzbeauftragten sowie der Verantwortung seitens der Hersteller für sichere DV-Systeme in die weitere Novellierungsdiskussion einzubringen.