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18.09.1987 - 

IW befragt Jugendliche zum Computereinsatz:

Positive Einstellung überwiegt

KÖLN (CW) - Dem Computer stehen Jugendliche weder ängstlich noch euphorisch gegenüber. Vielmehr beurteilen sie ihn positiv, aber mit einem kritischen Unterton. Dies ist das Fazit einer Umfrage, die das Institut der deutschen Wirtschaft, Köln, bei 8644 Jugendlichen durchgeführt hat.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wollte in der Umfrage von den 10- bis 24jährigen Schülern wissen, ob ihre Einstellung zum Computer durch Technikfeindlichkeit oder Zukunftsängste geprägt ist. Das Ergebnis ihrer Untersuchung ergab indes, daß junge Menschen den neuen Techniken relativ vorurteilslos gegenüberstehen. 71 Prozent der Befragten gaben an, daß sich der Einsatz von Rechnern sowohl positiv als auch negativ auf das Leben und die Arbeit der Menschen auswirken könne. Jeder vierte der befragten Jugendlichen ist der Meinung, daß die positiven Aspekte überwiegen. Lediglich drei Prozent befürchten vor allem negative Auswirkungen, wobei der Rechner-Einsatz bei den Schülerinner auf mehr Skepsis als bei den Schülern stößt. Die jungen Frauen befürchten, daß der Computer bei der Arbeitsplatzvernichtung eine große Rolle spielen könnte.

Viele Jugendliche (Frauen: 43, Männer: 62 Prozent) haben bereits an einem Rechner gearbeitet. Die Bereitschaft dazuzulernen, ist auch bei den Frauen sehr groß. Immerhin wollen 84 Prozent ihre DV-Kenntnisse erweitern. Damit ist das Interesse an diesem neuen Handwerkszeug bei den befragten Frauen ebenso vorhanden wie bei den Männern.