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27.07.1979 - 

Datenpaketvermittlung:

Post macht Marketing für Datex P

HANNOVER - Mit den Mitteln der Seminartechnik machte die Deutsche Bundespost jetzt auch im Fernmeldeamt 1 in Hannover-Buchholz zusammen mit den RKW-Niedersachsen Verkaufsförderung in Sachen Paketvermittlung. Weit über 60 Teilnehmer hatte die Veranstaltung, die im Rahmen der "Betriebsstudien" des Rationalisierungs-Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft e. V. in der niedersächsischen Landeshauptstadt ablief.

Klaus Schunke, Oberpostdirektor und Diplom-Ingenieur, Dienstherr und Veranstaltungspartner des RKW, ließ Telefax, Telex und Datex, einschließlich eigener Postprodukte, von seinen Mitarbeitern vorstellen. Das Elektronische

Datenvermittlungssystem der Deutschen Bundespost (EDS) besteht an 19 Orten (früher 100 in der konventionellen Vermittlung). Elektronische Fernschreiber haben alleine im Raum Hannover mittlerweile einen 25-Prozent-Anteil erreicht.

Der Telefax-Dienst der Deutschen Bundespost wird seit dem 1.1.1979 im öffentlichen Fernsprechnetz betrieben. Er befaßt sich mit der Übertragung grafischer Vorlagen. Bei Fernkopierern oder dem Telefax-Dienst der Deutschen Bundespost wurde der MT 21, das Fernkopiergerät der Deutschen Bundespost, ebenso vorgestellt wie andere Fernkopiergeräte. Bei den Fernkopierern gibt es mehrere Gruppen: Im Zwei-, Drei- und Sechsminutentakt arbeitende Kopierer. Die der beiden letzten Gruppen sind untereinander nicht kompatibel. Das Gerät der Deutschen Bundespost kostet im Monat 187 Mark Miete; gekauft werden können diese Geräte nicht. Die Wartung muß zusätzlich vertraglich vereinbart werden.

Wichtig war bei dem RKW-Seminar vor allem auch die Darstellung der Datex-Netze der Bundespost. Die Teilnehmer konnten lernen, daß es ein leistungsvermitteltes Datex-Netz und ein paketvermitteltes (Datex P oder X25) gibt. Die Entstörung wird die Post auch hier rund um die Uhr, allerdings gegen Extragebühr, leisten. Im Datex-Netz kommt es auf die Kompatibilität der Schnittstellen an, auf die Teilnehmer-Betriebsklassen, die die Post zuordnet, und eben auf diesen Unterschied zwischen Datex L und Datex P. Die letztgenannte Datenpaketvermittlung wird die Post mit dem 1. Januar 1980, also genau ein Jahr nach dem Telefax-Dienst, einrichten.