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08.09.2000 - 

Von NT auf Windows 2000 umgestellt

Postbank hat Exchange 2000 schon vor der Freigabe installiert

MÜNCHEN (CW) - Die Deutsche Postbank International S.A., in Luxemburg ansässige Tochter der Deutsche Postbank AG, hat das Kommunikationssystem für ihre 150 Mitarbeiter neu strukturiert. Dabei scheute sie sich nicht, ein Beta-Release des brandneuen "Exchange 2000" einzuführen.

"Die Antwortzeiten des POP3-Servers waren insbesondere im Handelsbereich nicht mehr tragbar", begründet Mail-Administrator Roland Schick die Neuorientierung. Vor allem zu Beginn jeder Woche, wenn große Mengen an Börsennachrichten die elektronischen Postfächer verstopften, seien die Fonds-Manager zu lange mit den Grundfunktionen des Vorgängersystems beschäftigt gewesen. Dabei handelte es sich um ein Windows-NT-4.0-basierendes "Microsoft-Mail-Arbeitsgruppen-Office" mit "Outlook-97"-Clients und einem vom Internet-Provider betriebene POP3-/ SMTP-Server.

Also entschied die Bank, im Rahmen des ohnehin geplanten Umstiegs von Windows NT auf Windows 2000 auch ihren Mail-Verkehr zu modernisieren, also einen dedizierten Mail-Server für die Messaging-Software "Exchange 2000" einzurichten. Dabei wollte sie nicht auf die für Ende diesen Monats geplante Produktfreigabe warten, sondern installierte den "Release Candidate 2". Genauer gesagt, ließ sie ihn von der Prodacta AG, Ettlingen, installieren, die auch für die Migration des Server-Betriebssystems verantwortlich zeichnete.

Um Reibungsverluste zu vermeiden, wurden alle Benutzer gleichzeitig umgestellt. Diejenigen, deren Arbeit durch einen Ausfall des Exchange-Servers besonders beeinträchtigt würde, sind auf einem separaten Speicher gebündelt. Im Falle eines Falls können sie nach einem schnellen Restore als erste wieder ans Werk gehen.