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09.02.1990 - 

Standardisierung in Richtung Euro-ISDN

Poststruktur tangiert auch das FTZ und den Bereich Mobilfunk

DARMSTADT (vwd) - Das Poststrukturgesetz wird für das Fernmeldetechnische Zentralamt (FTZ) in Darmstadt und sein Forschungsinstitut wesentliche Umorganisationen mit sich bringen. Veränderungen stehen auch im Bereich Mobilfunk ins Haus.

Nach Angaben des FTZ-Präsidenten Roland Dingeldey ist es derzeit allerdings noch offen, inwieweit die 3000 Mitarbeiter des FTZ von dem seit Jahresbeginn geltenden Gesetz betroffen sind.

Vorläufig bliebe die gesamte Mannschaft in Darmstadt. Sollte es zu Umsetzungen kommen, werde auf sozial verträgliche Formen geachtet.

Für den neuen Bereich Deutsche Bundespost Telekom soll, wie bereits berichtet, in Mainz eine Generaldirektion mit etwa 750 Beschäftigten aufgebaut werden. Für die Spitzenposition ist Josef Eisenried, der bisherige Vizepräsident des FTZ vorgesehen.

Weiterhin ist geplant, daß für den Bereich Mobilfunk in Münster ein Zentralamt mit Außenstelle in Darmstadt eingerichtet wird.

Das FTZ arbeitete im vergangenen Jahr an der Fortentwicklung des Telefonnetzes mit Hilfe des integrierten ISDN-Systems und beschäftigt sich inzwischen mit der Standardisierung in Richtung Euro-ISDN. Außerdem laufen die Vorbereitungen für die Einführung eines Bildtelefondienstes über das diensteintegrierende Netz. Im FTZ-Forschungsinstitut steht zudem die Konzipierung eines neuen Netzwerk-Management-Systems zur besseren ISDN Nutzung auf dem Programm. Schließlich will das FTZ, das im vergangenen Jahr bei zwei Satellitenstarts mit von der Partie war (Kopernikus und TV Sat2), in diesem Jahr noch einen Satelliten ins All bringen.

Die Telekommunikation ist laut Dingeldey ein stark expandierender Wirtschaftssektor, an dem das Fernmeldetechnische Zentralamt einen wesentlichen

Anteil habe. +