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26.02.1999 - 

Neue CPUs für IBMs massiv-parallele Server

Power-3-Chip treibt RS/6000 SP an

MÜNCHEN (CW) - Bislang verrichteten Power-PC-Chips 604e ihren Dienst auf den Prozessorplatinen in IBMs Supercomputer RS/6000 SP. Jetzt soll der Power-3-Chip die Leistung der CPU-Module verdoppeln.

Der Power-3-Chip wurde erstmals im Oktober 1998 in IBMs Workstation RS/6000 43P vorgestellt. Jetzt hält er Einzug in die massiv-parallelen Server-Systeme RS/6000 SP. Der Prozessor wird auf den neuen Modulen "Winterhawk" verwendet, aus welchen der Parallelrechner zusammengestellt wird. Der mit 200 Megahertz getaktete Risc-Chip auf dem neuen Knoten soll laut Hersteller die doppelte Rechenleistung der bisherigen "Silver"-Module liefern. Der Preise pro Knoten beginnen bei etwa 30 000 Dollar für das Einzelprozessormodul. Jede Einheit kann mit 256 MB bis 4 GB Arbeitsspeicher und bis zu zwei CPUs bestückt werden. IBM wird zwei Varianten verschiedener Größe anbieten.

SP-Rechner kommen in Umgebungen mit extrem hohem Rechen- und Auswertungsaufwand zum Einsatz. Der nationale US-Wetterdienst möchte den Supercomputer beispielsweise in einer Konfiguration mit mehr als 750 Power3-Prozessoren für Klimaberechnungen verwenden.