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20.02.1998 - 

Data-Warehouse im Bottom-up-Verfahren

Powercenter verwaltet Data-Marts zentral

Statt der Top-down-Methode, bei der ein einzelnes, komplexes Data-Warehouse entsteht, verfolgt Informatica den umgekehrten Ansatz. Nach der Bottom-up-Methode entstehen Data-Marts, eine Art Data-Warehouse auf Abteilungsebene. Diese Datenquellen werden dann zu einem übergreifenden Data-Warehouse zusammengefaßt.

Eine unternehmensweit einheitliche Sicht auf die Data-Marts stellt das "Global Data Mart Repository" (GDR) her. Diese Data-Mart-Ablage registriert die abteilungseigenen Data-Marts und verbindet sie dynamisch mittels Metadaten. Auf diese Weise können Anwenderfirmen Objekte wie Transformationen, Datenmodelle und Quelldatendefinitionen innerhalb der Organisation sowohl gemeinsam nutzen als auch wiederverwenden. Hierzu legt der GDR-Verwalter die betreffenden Objekte in Ordnern ab, auf die alle lokalen Data-Marts zugreifen können.

Eng mit dem Global Data Mart Repository verknüpft ist der "Dynamic Data Store" (DDS). Zur primären Aufgabe dieses Datenspeichers gehört es, konsistente, operative Daten bereitzuhalten, mit denen sich Data-Marts erstellen und aktualisieren lassen.

Laut Siemens-Nixdorf importiert Powercenter 1.0 Großrechnerdateien direkt in das System. Anwenderunternehmen bleibt so der Umweg über spezielle Gateways oder Codegeneratoren erspart. Dadurch entfällt das Schreiben oder Anpassen von speziellem Programmcode. Die Software hält Schnittstellen zu Datenbanksystemen von Oracle, Microsoft, IBM, Informix, Sybase sowie VSAM- und eindimensionalen Datenbanken vor.

Mit "Powercenter Server Manager" verwaltet der Administrator alle Data-Marts in einem Netzwerk zentral über eine Konsole. Gleichzeitig nutzt er das Tool zum Protokollieren der Aktivitäten verteilter Marts. Der Systemverantwortliche kann die Metadaten aller Data-Marts über dieses Tool einsehen. Ferner fragt er so den Sta-tus eines Auftrags ab und verwaltet die Server-Prozesse. Außerdem fließen im Server Manager die Fehlermeldungen zusammen.

Eine wichtige Funktion zur Erfassung und Aktualisierung von Datenbankänderungen liefert das ebenfalls integrierte Werkzeug "Powercapture 1.1". Es sorgt für die Synchronisierung der im Warehouse erfaßten Daten mit den Systemen im Unternehmen.

Powercenter 1.0 befindet sich zur Zeit im Betastadium und wird nach Angaben von Siemens-Nixdorf im ersten Quartal 1998 verfügbar sein. Das Produkt unterstützt die Server-Plattformen Unix und Windows NT. Die Client-Software läuft auf Windows 95 und NT.