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Hollaendische Software macht weltweit Karriere


09.04.1993 - 

PPS-Software unter Unix ist derzeit heiss begehrt im Markt

Gestuetzt wird seine These durch das offenkundige Interesse der fuehrenden DV-Konzerne: Sowohl Siemens-Nixdorf als auch IBM vermarkten inzwischen die PPS-Software Triton. SNI bringt das Produkt im Verbund mit den verfuegbaren Modulen der Unix-Software ALX ueber den Direktvertrieb und ueber Werksvertretungen an den Kunden. Dieses Abkommen ist allerdings nicht ohne Brisanz: Die Muenchner haben ebenfalls das Recht, die konkurrierende Logistiksoftware R/3 von der SAP AG zu vermarkten, die aber gegenwaertig im Fertigungsbereich noch Luecken aufweist.

Ebenso hat Space in der IBM einen potenten Lizenznehmer gefunden. Als Vendor-Logo-Produkt steht die Software kuenftig auf der Preisliste der RS/6000-Software. Big Blue will innerhalb kurzer Zeit ein entsprechendes Kompetenzzentrum aufbauen.

Nach Ansicht Kleffmanns spielt sich Wachstum im Softwaremarkt kuenftig weitgehend im Unix-Umfeld ab. Als einer von mehreren Vertriebspartnern der hollaendischen Softwaregesellschaft Baan habe Space dabei eine gute Ausgangsposition. Dasselbe gelte fuer Ask mit "Manman/X" oder Bull mit "Stratege", zwei Industrieloesungen, die ebenfalls auf der Baan-Software aufsetzen.

Langfristig wird nach Ansicht des Marketiers das Angebot an kommerziellen Anwendungen im Unix-Bereich groesser sein als auf jeder anderen Plattform. Der Trend gehe eindeutig dahin, Logistikloesungen von der kaufmaennischen Software zu trennen und vom Grossrechner auf einzelne Werksbereiche zu verlagern. Dort liefen die Anwendungen unter Unix.

Auch die gerade von mittelstaendischen Unternehmen noch immer hochgeschaetzte AS/400-Rechnerreihe der IBM werde nicht ueber ein vergleichbares Software-Angebot verfuegen. "Die AS/400 hat ihren Zenit bereits ueberschritten", wagt Kleffmann zu behaupten. Die meisten Softwarehaeuser seien heute dabei, ihre Produkte in die Unix-Welt zu uebertragen.

Am Markt gebe es zwar eine Reihe von Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen (PPS), doch diese Loesungen seien zumeist aus proprietaeren Rechnerwelten nach Unix portiert worden. Sie weisen nach Ansicht des Marketiers funktionale Schwaechen auf und sind fuer den Einsatz in Client-Server-Umgebungen kaum geeignet.