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13.02.1998 - 

Verleihung des Europäischen Telework Award in Brüssel

Prämierte Lösungen sollen Entscheidern neue Anstöße geben

Aus der Vielzahl von Bewerbungen wählte die aus mehreren europäischen Ländern zusammengesetzte Expertenkommission zunächst drei Vorschläge für den Award aus, der jeweils in den Kategorien Wettbewerbsfähigkeit, Originalität, Nachhaltigkeit, Technologie und Medien vergeben wurde. Den Award für europäische Wettbewerbsfähigkeit erhielt IBM Luxemburg/Belgien für ihre virtuellen Kooperationsformen, die den Mitarbeitern bereits als Standard zur Verfügung stehen. Als originellste Lösung dekoriert wurde die ISdAC, eine paneuropäische Initiative von Behinderten, die Telearbeit gezielt für ihre Belange einsetzt.

In der Kategorie Nachhaltigkeit gewann das niederländische Ministerium für Verkehr und Binnenschiffahrt. Die Jury zeichnete die Behörde für ihre internen Telearbeitsprogramme aus, die auch anderen öffentlichen Institutionen ein Beispiel geben könnten für die "gezielte Schonung der Umwelt und die Vereinbarung von Arbeit, Familie und Freizeit". Für die beste technologische Lösung wurde Siemens Österreich ausgezeichnet. Mit dem gezielten Routing von Telefonaten unterstützt der Hersteller zahlreiche Unternehmen, die ihre mobilen und zu Hause arbeitenden Kollegen ad hoc oder periodisch in den Kommunikationsfluß einbeziehen. Den Award im Medienbereich schließlich erhielt das deutsche Magazin "Teleworx", das zur CeBIT 97 erstmals erschien.

Auch im nächsten Jahr soll der European Telework Award verliehen werden, wie Rainer Pollmann von der TA Telearbeit GmbH in Geilenkirchen gegenüber der CW ankündigte. Pollmann, Mitinitiator des European Telework Development Project und dessen Repräsentant in Deutschland, kritisierte allerdings "zunehmendes Desinteresse" in deutschen Telearbeitskreisen. Während vor allem italienische und britische Anwender um öffentliche Aufmerksamkeit bemüht seien, habe man hierzulande den Eindruck, daß die Telearbeit vom gegenwärtigen Boom des Electronic Commerce überrollt werde.

*Winfried Gertz ist freier Journalist in München.