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12.02.1999 - 

Preisanstieg bis zu 30 Prozent erwartet

Preisanstieg bis zu 30 Prozent erwartet TFT-Displays sollen teurer werden

MÜNCHEN (CW) - Innerhalb des nächsten halben Jahres werden bei Thin-Film-Transistor-(TFT-)Displays massive Preissteigerungen erwartet - zum Teil bis zu 30 Prozent.

Nicht alles im Computergeschäft wird billiger. Fast alle namhaften Hersteller von TFT-Displays haben mitgeteilt, in den nächsten Monaten ihre Preise zu erhöhen. Als Grund geben die Unternehmen an, ihr Monitorgeschäft in die schwarzen Zahlen bringen zu wollen. Sharp, Toshiba und NEC haben in einem ersten Schritt die Preise um zehn bis 15 Prozent erhöht und bereits angekündigt, die Schraube weiter anzuziehen. Analysten rechnen jedoch nicht damit, daß die Notebook- und Monitorhersteller die höheren Preise an die Kunden weitergeben werden. Der Preiskampf innerhalb der Branche verbiete dies. Außerdem hätten diese Anbieter in den letzten Jahren mit ihren Preisen höhere Gewinnspannen erzielt als unbedingt nötig, so daß sie jetzt nicht steigern müßten.

Die Preiserhöhung fällt in eine Phase starker Nachfrage nach TFT- Displays. Niedrige Kapazitäten und komplizierte Fertigungsverfahren bei den Herstellern sorgen für ein knappes Angebot. Diese Situation wird sich Marktforschungsstudien zufolge in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Gerade der erwartete Boom im Notebook-Markt werde die Nachfrage nach den Displays weiter forcieren. Eine Entspannung der Preissituation ist daher nicht in Sicht.