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28.11.1997 - 

Zu schwache Nachfrage

Preise für Pentium-II-Systeme rutschen jetzt in den Keller

28.11.1997

Der amerikanische Grossist "CompUSA" offeriert derzeit ein Modell seiner Hausmarke "American Pro" mit 266-Megahertz-Pentium-II, 32 MB Hauptspeicher, einer 3,5-GB-Festplatte, CD-ROM-Laufwerk sowie 14-Zoll-Bildschirm für 1999 Dollar. Nach Einschätzung von Drew Peck, Analyst bei Cowen and Company, bekommen mindestens zwei Großkunden den Chip demnächst noch günstiger: "Meiner Ansicht nach erfüllt der Pentium II die Erwartungen bei Intel nicht - zumindest in bezug auf die Nachfrage."

Dem wird die Grove-Company dem Vernehmen nach im Februar 1998 mit massiven Preisnachlässen Rechnung tragen. Der Preis für den 233-Megahertz-Chip sinkt um ein Viertel von 401 auf 300 Dollar, die 266-Megahertz-Variante kostet dann statt 530 nur noch 401 Dollar. Ähnlich drastisch fällt die Reduzierung beim Pentium II mit 300 Megahertz aus: Er wird statt für jetzt 738 für 562 Greenbacks erhältlich sein. Gleichzeitig kommt dann mit der knapp 1000 Dollar teuren 400-Megahertz-Version das neue Flaggschiff auf den Markt.

Intel-Sprecher Chuck Mulloy rechnet für das kommende Quartal zudem mit leicht sinkenden Umsätzen. Dafür macht er allerdings weniger die sinkenden Preise verantwortlich als vielmehr die Tatsache, daß immer mehr Anbieter auf ein Build-to-order-Konzept umschwenkten. Deswegen würden im voraus keine so großen Lagerbestände mehr angelegt wie bisher.