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01.09.2000 - 

Anteil der Software steigt

Preise für Raid-Speicher fallen mindestens bis 2004

MÜNCHEN (CW) - Der Preisverfall bei Raid-Arrays wird auch in Zukunft zwischen 30 und 40 Prozent jährlich betragen.

Die Anbieter von externen, modular aufgebauten Speichergeräten für offene Systeme werden auch in den kommenden Jahren nicht verhindern können, dass die Preise stark sinken. Die Analysten der Gartner Group schätzen, dass sich der jährliche Preisverfall zwischen 30 und 40 Prozent bewegt. Dieser Trend dürfte sich mindestens bis ins Jahr 2004 fortsetzen.

Als Gründe nennen die Marktforscher die technische Weiterentwicklung, die es etwa erlaubt, die Oberfläche von Festplatten immer dichter zu beschreiben, und damit die Kapazität in die Höhe schnellen lässt. Außerdem sorgen der Wettbewerb, die hohe Nachfrage nach PCs, Internet-Geräten sowie die Vielzahl neuer Consumer-Produkte für günstigere Speicherpreise.

Wenn die Festplatten immer billiger werden, müssen Hersteller von Raid-Arrays ihre Kunden durch intelligente Lösungen zum Kauf bewegen. Dabei konkurrieren die Raid-Subsysteme dann nicht mehr mit "Just-a-bunch-of-Disks" (JOBD), sondern mit monolithischen intelligenten Subsystemen à la EMC. Solche Speichersilos verfügen allerdings über Funktionen wie Datenreplikation, bessere Skalierbarkeit, höherer Durchsatz oder einfachere Verwaltung. Gartner erwartet, dass der Anteil von Software für Zusatzfunktionen der Speicher steigen und 30 bis 50 Prozent des Kaufpreises ausmachen wird.