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13.11.1992

PREISSENKUNGEN

Die Compaq Computer Corp. in Houston will keinen Käufer an IBM verlieren: Das Unternehmen senkte die Preise für seine Einsteiger-PCs der Prolinea-Reihe um bis zu 100 Dollar. Laut "Businessweek" wird Compaq in diesem Jahr wahrscheinlich Rekordeinnahmen von über vier Milliarden Dollar erreichen, aber der Gewinn dürfte wie die Computerpreise weiter sinken.

Die IBM hat die Preise ihrer "PS/Valuepoint"-Systeme bereits vor der Markteinführung gesenkt. Als Reaktion auf die Verbilligungen von Compaq hat Big Blue die Preise um durchschnittlich zehn Prozent gesenkt. Der Billigrechner von IBM kostet jetzt 1300 Dollar und wird mit einem 386SX-Prozessor mit 25 Megahertz, 2 MB Arbeitsspeicher, Farbmonitor und DOS ausgestattet. IBM will mit einer zusätzlichen Garantie von einem Jahr und einem 24-Stunden-Service die Kunden davon abhalten, billigere PCs anderer Hersteller zu kaufen.

Die Psion GmbH in Bad Homburg scheint in dem Rennen um Marktanteile noch mithalten zu können. Sie wird die Preise ihrer Pocket-Computer der Serie 3 um etwa 20 Prozent senken. Die Systeme mit einer eigenen grafischen Oberfläche und sieben integrierten Programmen unterscheiden sich nur hinsichtlich ihrer Speicherausstattung. Mit 256 KB Speicher kostet der elektronische Assistent ab sofort knapp 700 Mark, mit 128 KB Speicher etwa 500 Mark.

Auch bei der nächstgrößeren Computerkategorie fallen die Preise. Zenith Data Systeme in Langen hat die Listenpreise der Notebooks um durchschnittlich 13 Prozent gesenkt. Der Preis eines "Z-Note"-PCs mit einem Intel-386SL-Prozessor mit 20 Megahertz Taktfrequenz, 2 MB RAM, 60 MB Festplatte, integriertem LAN-Adapter, Trackball, DOS, Windows und Netzsoftware reduziert sich von knapp 6600 Mark auf etwa 5600 Mark. Ähnliche Preissenkungen wurden bei den Modellen mit 486SX- oder 386SX-Prozessor bekanntgegeben.

Ein weiterer Herold in dieser Kunden-Werbeaktion ist die Firma Gateway 2000. In den USA bietet die Firma jetzt einen 486SX-Rechner mit einer Taktfrequenz von 25 Megahertz für unter 1500 Dollar an. Dieser PC soll nach Aussagen von Ted Waitt, Präsident von Gateway 2000, mehrere technische Neuentwicklungen enthalten. Auf der Hauptplatine befindet sich unter anderem der Videoadapter, der mit einem eigenen Koprozessor den Bildaufbau beschleunigen soll. Das System enthält 4 MB RAM, eine Festplatte mit einer Kapazität von 170 MB, zwei Diskettenlaufwerke, DOS, Windows und das integrierte Softwarepaket "Works" von Microsoft.