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06.07.2006

Preiswerte Clusterlösung

Datenverfügbarkeit wird immer wichtiger; neben einer sicheren Backup-Strategie setzen immer mehr mittelständische Unternehmen auf Server-Farmen.

Von Dr. Ronald Wiltscheck

Unternehmenskritische Applikationen müssen oft redundant ausgelegt werden, damit sie bei Hardwareausfall oder bei Softwarefehlern rasch wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Doch derartige Cluster-Systeme sind teuer in Anschaffung und Betrieb.

Eine typische Installation des Disaster-Recovery-Systems "Heartbeat" von Neverfail für eine Zwei-CPU-Maschine mit Exchange- und SQL-Server darauf kostet 8.000 Euro. Hinzu kommen jährliche Maintenance-Kosten in Höhe von etwa 1.000 Euro. Damit ist eine derartige Hochverfügbarkeitslösung laut Neverfail um bis zu zwei Drittel günstiger als ein vergleichbares Clustersystem von Microsoft.

Dabei müssen die beiden miteinander arbeitenden Server nicht unbedingt identisch sein. Sie müssen lediglich jeweils über mindestens 1 GB Arbeitsspeicher und zwei Netzwerkkarten verfügen. Eine Netzwerkschnittstelle dient als Gateway zum Internet, die andere benötigt die Software von Neverfail für die Replikation der Daten zwischen den beiden Servern. Dabei geht die Installation von "Heartbeat" relativ schnell vor sich, das Ganze soll in einem halben Tag erledigt sein - inklusive der Schulung des Systemadministrators, wie der Hersteller versichert.

Dennoch intensiviert Neverfail derzeit seine Beziehungen zum deutschen Fachhandel. Unter der Federführung des Distributors Prosoft möchte der Hersteller weitere zertifizierte Vertriebspartner für die eigenen Lösungen gewinnen.

Derzeit verfügt Neverfail über sechs Fachhändler in Deutschland. Die Channel-Ziele der Briten sind ehrgeizig: Der Anbieter will im Laufe der kommenden 18 Monate 40 bis 50 neue zertifizierte Fachhändler für seine Produkte begeistern. Weltweit vertreiben bereits über 2.000 qualifizierte Partner und Distributoren die Hochverfügbarkeitslösungen des Herstellers.

In Deutschland soll Prosoft als Kontakt zwischen Händler und Neverfail agieren. Alle Trainings finden im Web statt, auf einer speziell zu diesem Zweck eingerichteten Partner-Site von Neverfail. Dort finden auch interessierte Fachhändler passende Marketing-Unterlagen.

Neverfail agiert bereits seit zwölf Jahren in dem Marktsegment "High Availability" - anfangs als Dienstleister. 2002 hat Neverfail beschlossen, sich in ein Softwarehaus zu wandeln. Zu Beginn hat der Hersteller seine Produkte direkt vertrieben - und tut dies immer noch auf der britischen Insel - außerhalb dieser setzte Neverfail aber schon bald auf den Channel. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 103 Personen, davon die meisten in den USA, Schottland, England und Rumänien, wo sich in Cluj das Entwicklungszentrum befindet.

Nun möchte Neverfail in der D-A-CH-Region stärker präsent sein, ohne gleich eine deutsche Niederlassung zu gründen. Aus diesem Grund setzt der Hersteller auf seinen Distributor Prosoft. Dazu Steve Worsdale, Head of Distribution bei Neverfail: "Die lokalen Märkte in Europa sind für uns strategisch." Andreas König, Neverfail-Experte bei Prosoft, meint dazu: "Wo wollen ein engmaschiges Netzwerk qualifizierter Wiederverkäufer für die Neverfail-Lösungen in der deutschsprachigen Region."