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02.03.2007

Preiswerte Hochverfügbarkeit

Aus dem Hause Fujitsu Siemens Computers kommt eine Software, die kleinen und mittelgroßen Unternehmen die Hochverfügbarkeit ihrer Windows-Server garantieren soll.

Von Wolfgang Leierseder

Unter dem Namen "x10sure" (sprich "extenschur") wird die Hochverfügbarkeitslösung über Partner vermarktet, erklärte Frank Reichert, Direktor Produktmarketing Enterprise Produkte und Lösungen bei FSC Deutschland. Die Software stellt, so Reichert, eine Alternative zu teuereren Cluster-Lösungen dar, kann allerdings auch nicht jene Hochverfügbarkeit garantieren, die bei Clustern üblich ist. Jedoch sei sie so gestrickt, dass ein ausgefallener Server binnen Minuten ersetzt wird und so die Produktivität der Unternehmensapplikationen gesichert ist.

Das Prinzip von x10sure lautet so: Mindestens fünf, maximal 20 Server werden in einem Verbund überwacht. Die Software, installiert auf einem Server (Blade, Rack etc.), überwacht die Server. Fällt ein Server aus - wobei das Tool nicht zwischen Hard- und Softwareausfall unterscheiden kann - , sorgt x10sure automatisch dafür, dass ein bereitstehender Ersatzserver mit dem Image des ausgefallenen gestartet wird.

Dabei holt sich x10sure die Windows-Images von einem SAN-Speicher. Das geschieht mittels LUN-Mapping (Logical Unit Numbers). Das heißt, im Fehlerfall schaltet x10sure die Speicheradresse des betroffenen Servers auf die des Ersatzservers um.

Administratoren können die Software mittels Browser und Konfigurationsassistenten konfigurieren und administrieren. Sie erhalten Reports über den Serverstatus und die Möglichkeit, die Rechner remote wieder in Betrieb zu nehmen.

Partnervermarktung

Laut Reichert erhalten KMU-Unternehmen damit eine Lösung, die ihnen erlaubt, Hard- und Softwarekosten deutlich zu reduzieren. Er spricht von rund 30 Prozent weniger Kosten bei gleichzeitiger Effizienzverbesserung. Zudem könnten Kunden mittels der Lösung sogenannte Service Level Agreements (SLA) definieren und dadurch den Wert ihrer IT erhöhen.

Partner, so der Manager, können nicht nur mit diesen Argumenten Kunden gewinnen, sondern mit diesen, falls sie die Software überzeugt, weitere Geschäfte machen. FSC werde die Software zunächst ausschließlich über zertifizierte FSC-Partner anbieten. Derzeit seien vier Partner zertifiziert, weitere zehn sollen dieses Jahr dazukommen.

Darüber hinaus denke FSC darüber nach, die Software auch für Linux zu kompilieren. Reichert sagte, man könne sich eine Reihe von Szenarien für x10sure vorstellen. Schließlich könne die Software in jeder x86-Server-Umgebung ihre Dienste tun.

Dass bis dahin noch einige Zeit vergehen wird, weiß FSC. Vorsorglich hat es aus seinen Hardwarekomponenten "eine typische x10sure-Konfiguration" zusammengestellt. "Sie besteht aus Primergy-Blade- oder Rack-Servern, einem Ersatzserver und einem System mit der Kontrollsoftware. Die Server sind durch einen SAN-Switch über Fibre Channel mit einem FibreCAT-SX80-Speichersystem mit mindestens vier Festplatten vernetzt", so FSC.

x10sure, ab der CeBIT verfügbar, kostet zwischen 9.250 und 19.900 Euro. Letzteres Paket beinhaltet eine Lizenz für 20 Server, bei Ersterer kann man fünf Server betreiben.