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03.10.2008

Premiere-CEO beharrt nicht auf Zielen seines Vorgängers

FRANKFURT (Dow Jones)--Der neue Vorstandsvorsitzende der Premiere AG, Mark Williams, beharrt nicht auf den mittelfristigen Zielsetzungen, die sein Vorgänger Michael Börnicke ausgegeben hatte. Williams sagte am Donnerstagabend auf einer Analystenkonferenz, er werde keine der Ziele von Börnicke bestätigen. Börnicke war im September von Williams abgelöst worden.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der neue Vorstandsvorsitzende der Premiere AG, Mark Williams, beharrt nicht auf den mittelfristigen Zielsetzungen, die sein Vorgänger Michael Börnicke ausgegeben hatte. Williams sagte am Donnerstagabend auf einer Analystenkonferenz, er werde keine der Ziele von Börnicke bestätigen. Börnicke war im September von Williams abgelöst worden.

Auf der Hauptversammlung Mitte Juni hatte Börnicke gesagt, das Premiere mittelfristig einen jährlichen Umsatz zwischen 2 Mrd und 3 Mrd EUR erwarte, sowie eine EBITDA-Marge von 20% bis 30% erreichen wolle. Außerdem zielte der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Unterföhringer Bezahlfersehsenders darauf ab, bis zu 10 Millionen Kunden unter Vertrag zu haben. Das Unternehmen schränkte aber ein, dass diese Ziele nur mit einem kompletten Wechsel vom analogen zum digitalen Signal zu erreichen seien.

Ein Premiere-Sprecher hatte einen Tag nach dem Führungswechsel an der Unternehmensspitze gesagt, es sei noch zu früh um zu sagen, ob die Mittelfristziele des Bezahlfernsehsenders weiterhin Bestand haben. "Das werden wir zu gegebener Zeit kommunizieren", sagte der Sprecher seinerzeit.

Die News Corp, der auch Dow Jones und damit diese Nachrichtenagentur gehört, ist derzeit mit 25,01% an Premiere beteiligt.

Am Vortag hatte Premiere angekündigt, für das Gesamtjahr einen operativen Verlust zu erwarten. Beim EBITDA geht Premiere 2008 von einem Minus von 40 Mio bis 70 Mio EUR aus. Unberücksichtigt in der Prognose seien mögliche positive Einmaleffekte aus dem weiteren Verkauf von Free-TV-Übertragungsrechten an der Fußball-Weltmeisterschaft 2010, hieß es. Bislang hatte das Unternehmen keine Prognose abgegeben.

Nachdem die Premiere-Aktie am Vortag nachbörslich auf 8 EUR nachgegeben hatte, brach der Wert am Freitag im MDAX ein: Zur Handelseröffnung verlor das Papier fast 50% seines Wertes.

Webseite: http://www.info.premiere.de - Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 - (0)69 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/ncs/kla

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