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31.05.2005

Premiere migriert seine Call-Center auf VoIP

Mehr Kundenservice durch Virtualisierung.

Gleichzeitig mit der Migration der Call Center auf VoIP hat Premiere den Betrieb der Infrastruktur an die British Telecom (BT) outgesourct. "Anstatt selbst in neue Technik zu investieren, zahlen wir eine monatliche Miete, die sich an der Auslastung des Systems orientiert", erläutert Kai Mitterlechner, Direktor Projekt- und Vertriebssteuerung bei Premiere.

Neben BT sind an dem Projekt der VoIP-Lösungsanbieter Wicom und das Systemhaus Frings Datacom beteiligt. Konkrete Angaben über den finanziellen Umfang des Projekts machten die Unternehmen nicht. Sie teilten lediglich mit, dass er im zweistelligen Millionenbereich liege.

Doch neben dem nutzungsabhängigen Geschäftsmodell ist das VoIP-Projekt für Premiere noch aus einem anderen Grund interessant: Die zwölf Call Center, die jährlich mehr als zehn Millionen telefonische Anfragen bearbeiten, werden zu einem virtuellen Call Center zusammengeschaltet. Auf diese Weise können eingehende Anrufe besser verteilt werden. Die zentralen Serverkomponenten sind dabei ausfallsicher auf zwei Rechenzentren von BT verteilt. (hi)