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08.07.2009

Premiere sieh nach Sky-Umstellung keine vermehrten Kündigungen

Von Archibald Preuschat

Von Archibald Preuschat

DOW JONES NEWSWIRES

UNTERFÖHRING (Dow Jones)--Der Bezahlfernsehsender Premiere AG erwartet durch das jüngst eingeführte Programmangebot mit dem Namen Sky keine höhere Zahl von Kündigungen. Dies sagte Premiere-Vorstandsvorsitzender Mark Williams am Mittwoch im Interview mit Dow Jones Newswires. Premiere mit Sitz in Unterföhring bei München hatte Mitte Mai erklärt, ab Juli unter der Marke Sky ein neues Angebot einzuführen, welches das bestehende ersetzen soll.

Seit dem 4. Juli ist Sky nun am Start. In der Folge soll auch der Firmenname auf Sky Deutschland AG geändert werden. Bestehende Premiere-Abonnenten können in die neue Struktur wechseln, müssen dies aber nicht, solange ihr Vertrag noch läuft.

Eine der wichtigsten Kundengruppen von Premiere wird unter der neuen Angebotsstruktur stärker zur Kasse gebeten: So müssen Fußball-Fans im Rahmen des Sky-Angebots 32,90 EUR statt zuvor 19,99 EUR pro Monat zahlen, da das Bundesligapaket bei dem neuen Modell nur zusammen mit dem Paket "Sky Welt" gebucht werden kann. Sky Welt, das Grundpaket des neuen Angebots, umfasst 20 Sender, darunter auch Dokumentations- und Kinderprogramme.

Williams bekräftigte in dem Interview am Mittwoch, dass Premiere ab 2011 einen Nettogewinn erwirtschaften soll. Das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres sei im Rahmen der internen Planungen verlaufen, so der Manager. Die Zahl der direkten Abonnenten dürfte nach Einschätzung von Williams in den drei Monaten per Ende Juni verglichen zum ersten Quartal nahezu unverändert geblieben sein.

News Corp, der auch Dow Jones und damit diese Nachrichtenagentur gehört, ist an Premiere derzeit mit 30,5% beteiligt.

Webseite: http://info.sky.de -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 - 138 7218, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/DJN/phg/rio Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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