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26.04.1996

Pressespiegel

Die "Sueddeutsche Zeitung" ueber die Erfindernation Deutschland im internationalen Vergleich: Der Jahresbericht 1995 macht allerdings darauf aufmerksam, dass die Deutschen in der Statistik eigentlich nur noch beim Automobilbau an der Spitze stehen. Selbst in der alten Doemaene Medizintechnik haben Amerikaner und Japaner die Deutschen laengst ueberholt. Ein Einbruch zeichnet sich neuerdings auch bei den Umwelttechniken ab. Die Gruende dafuer sind aber noch nicht erkennbar. Bei Grosscomputern, der Mikro- und Unterhaltungselektronik sind die Inlandsanmeldungen bereits seit geraumer Zeit zurueckgegangen. Insgesamt haben die deutschen Patentanmeldungen aber wieder zugenommen. Das ist insbesondere dem Fahrzeugbau und den neuen Bundeslaendern zu verdanken. Die Amerikaner und Japaner haben ihren Abstand gleichwohl vergroessert, weil sie ihre Erfinderaktivitaeten noch staerker forcierten.

Deutsche Unternehmen lernen langsam, meint das "Handelsblatt": "Das Denken in Prozessen, die Delegation von Verantwortung sowie unternehmerisches Handeln auf allen betrieblichen Ebenen setzen sich nur zoegerlich durch", bedauert Prof. Dr. Dieter Bartmann, Wirtschaftsinformatiker an der Universitaet Regensburg. Die Erkenntnis, dass "der Wandel der Unternehmenskultur ein zaeher Prozess" ist, ergab sich quasi als Nebenprodukt zweier Management- Befragungen, die sein Institut gemeinsam mit der IBM Unternehmensberatung GmbH, Hamburg, durchgefuehrt hat.

"Blick durch die Wirtschaft" ueber Gruende fuer innere Kuendigungen: Eine Schluesselrolle kommt ohne Zweifel der Unternehmenspolitik und -kultur zu. Wird sie als falsch, unglaubwuerdig oder unakzeptabel empfunden, so ist sie mit 37 Prozent die wichtigste Ursache extremer Unzufriedenheit, gefolgt von dem Gefuehl, staendig ueberwacht zu werden (18 Prozent), wie eine Analyse von 1844 Arbeitsepisoden ergab. Selbst negative Beziehungen zu Vorgesetzten und unbefriedigende Arbeitsbedingungen werden deutlich geringer gewichtet; sie tragen mit jeweils 10 Prozent zur Unzufriedenheit bei. Der Lohn wird mit 8 Prozent geradezu nachrangig bewertet.

"Der Spiegel" sieht den Veba-Konzern am Scheideweg: In den naechsten Wochen entscheidet sich, ob (Ulrich) Hartmanns kuehner Plan gelingt. Er will Veba zum maechtigsten Konkurrenten des ehemaligen Monopolisten Telekom machen. Nun koennte das Ziel schneller als erwartet erreicht werden - oder aber in ganz weite Ferne ruecken. Die Entscheidung faellt in London. Dort verhandelt der internationale Partner von Veba, Cable & Wireless (C&W), mit der British Telecom (BT), die mit den Veba-Konkurrenten Viag und RWE verbunden ist, ueber einen Zusammenschluss. Dass es dazu kommt, ist so gut wie sicher, die Folgen sind es nicht. Die neue Allianz wird die Strukturen einer Branche durcheinanderwirbeln, die sich gerade erst zu formieren beginnt.

Das "Manager Magazin" kennt die Verdienstmoeglichkeiten bei der SAP AG: Universitaetsabsolventen steigen mit einem Anfangsgehalt von rund 73000 Mark im Jahr ein. Fachhochschulabsolventen bekommen 67000 Mark. Besondere Kenntnisse in einem fuer die SAP wichtigen Bereich werden mit einem Aufschlag von maximal 2400 Mark auf das Jahresgehalt honoriert. Nach vier bis fuenf Jahren verdienen "tuechtige" (Personalchef Helmut Gilbert) Mitarbeiter rund 100000 Mark. Darueber hinaus ist alles offen und geheim. Neben dem festvereinbarten Gehalt bekommen die SAPler seit kurzem eine variable Verguetung, die vom Unternehmenserfolg abhaengt. Mitarbeitern, die an besonders arbeitsintensiven Projekten teilgenommen haben, zahlt das Unternehmen eine Extrapraemie.