Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.02.1995

Pressespiegel

Die "Wirtschaftswoche" ueber das "Hochzeitsfieber" im Telekommunikationsmarkt: In Windeseile fanden Viag und die British Telecom, Thyssen Handelsunion (THU) und BellSouth und zu guter Letzt auch Veba und Cable & Wireless zusammen. Branchenkenner halten die neuen Kooperationen fuer ueberstuerzt: "Eine klare Panikreaktion", beobachtet Peter Thilo Hasler von der Bayerischen Vereinsbank. Auch Peter Wirtz, Analyst beim Privatbankhaus Sal, Oppenheim, haelt die neuen Buendnisse fuer "sehr uebereilt". Denn: "Nur zwei oder drei der neuen Allianzen werden Gewinne schreiben." Gute Chancen, das Rennen zu machen, haben THU-Chef Dieter H. Vogel und Veba-Lenker Ulrich Hartmann: BellSouth und Cable & Wireless sind zwei schlagkraeftige Partner.

"Capital" zitiert Theo Lieven: "Gegen Microsoft ist einfach kein Kraut gewachsen. Man sollte diese Firma verstaatlichen", wetterte der Chef des Computer-Discounters Vobis gegen die marktbeherrschende Stellung des amerikanischen Software-Giganten.

Die "Zeit" ueber fehlende oder mangelhafte Gebrauchsanleitungen: Vielleicht war diese Art die Gebrauchsanleitung, mit der sich Aussenminister Klaus Kinkel zum Anschlagen seiner Thesen zu Compuserve begab, um dort zur 125-Jahr-Feier des Auswaertigen Amtes direkt mit der elektronischen Welt zu diskutieren. Das Ganze fand am Samstag nachmittag vor zwei Wochen statt, nicht gerade eine guenstige Zeit. Wie hiess es noch so schoen in einer alten Reklame des Herstellers Ashton-Tate: "Samstag nachmittag: Deutschland guckt Sportschau. Gabi lernt dBase." (Was nicht ganz stimmte, da das Werbephoto Gabi vor einer haesslichen Bildschirmmeldung ablichtete: "Hard disk not found. Press F1 to continue.") Nun, Klaus Kinkel fand den Weg zur Festplatte, zu Compuserve und zum wartenden Online-Publikum, beantwortete einige Fragen und war ploetzlich offline, als ein Pressemensch vor Ort versehentlich die Leitung zu seinem Computer kappte. Zurueck blieben ratlose Teilnehmer, die sogleich in etlichen Anschlagebrettern diskutierten, warum und wie der Minister abstuerzen konnte. Der elektronische Trost eines weisen Diskutanten: Bis zum naechsten Jubilaeum in 25 Jahren duerfte das AA die Sache im Griff haben.