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07.04.1995

Pressespiegel

Das Hamburger Wochenblatt "Die Zeit" (Nr. 14 vom 31. Maerz 1995) Ueber die "Tore der SAP": Kaum jemand kann nachvollziehen, was an Produkten auf dem SAP-Campus in Walldorf ausgeheckt wird; deshalb richten sich die Investoren nach Geschaeftsberichten, Zeitungsartikeln und Kundenmeinungen. Als im vierten Quartal 1993 die Geschaefte schlechter gingen, stuerzte der Kurs der SAP-Aktien von 1500 auf 900 Mark. Nun mehren sich die Zeichen, dass es wieder einmal bergab geht, was gute Nerven verlangt. Doch die sind bei der SAP offenbar nicht mehr vorhanden. Auf kritische Artikel in der Computerwoche reagierte die SAP jetzt, indem sie diesem Fachblatt der Gross-EDV Inserate im Wert von 800000 Mark entzog und die 100 Abonnements ihrer Geschaeftsstellen kuendigte. Schliesslich wolle man sich nicht dem Vorwurf aussetzen, durch Anzeigen Einfluss auf die redaktionelle Berichterstattung auszuueben, hiess es bizarr verdreht in der Begruendung des Unternehmens.

Professor Christian Helfrich in einem Leserbrief an die "Wirtschaftswoche" (Nr. 14 vom 30. Maerz 1995): Alle von Ihnen genannten Kritikpunkte sind Branchen-Insidern bekannt: Zentralismus mit schoener Oberflaeche, gigantisches und unuebersichtliches Tabellenwerk, muehsame und aufwendige Einfuehrung, starre Auftragsdurchsteuerung, Betonierung des Bestehenden, Datenansaug-Polyp und ein sehr eigenartiges Verhaeltnis von Kosten zu Nutzen. Aber SAP ist zu bewundern, den Zeitgeist so perfekt und gewinntraechtig auszunuetzen. Denn es ist die zeitgemaesse "Flucht in das System", das den Vorstand zu R/3 treibt, insbesondere wenn er weiss, dass der Aufsichtsrat keine kritischen Fragen stellen wird.

Der "Spiegel" (Nr. 14 vom 3. April 1995) unter dem Titel "Druck von SAP": Das erfolgsverwoehnte Softwarehaus SAP antwortet auf zunehmende Kirtik an seinen Produkten mit wirtschaftlichem Druck. Beim Fachblatt COMPUTERWOCHE (CW) stornierte SAP saemtliche Anzeigen fuer dieses Jahr ... Grund fuer die Strafaktion: Die CW hatte die ... SAP-Software R/3 kritisiert. Fuer das Unternehmen ... war dies, so die offizielle Begruendung, ein "nicht hinnehmbares Missverstaendnis von redaktionellen Inhalten und SAP-Anzeigen".