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25.06.1995

Pressespiegel

Der "Spiegel" ueber IBM: Der Wandel vom Hardware-Hersteller zur Service-Firma ist muehsam. Die eklatanten Schwaechen im Traditionsgeschaeft des Konzerns koennen die IBM-Dienstleister nicht ausgleichen, denn die Gewinne auf dem neuen Terrain sind vergleichsweise schmal. Mit einer Bruttogewinnspanne von 20 Prozent brachte der Service-Bereich 1994 gerade mal ein Drittel soviel ein wie das Software-Geschaeft. "Das grosse Geld", weiss auch Service-Chef Dorn, "wird mit der Software gemacht." Mit Lotus will Gerstner dafuer sorgen, dass IBM auch in Zukunft viel Geld verdient. Und mit seinen immer noch sieben Milliarden in der Kriegskasse hat er immer noch genug Kapital in der Hinterhand, um ein weiteres Software-Haus wie etwa Novell zu kaufen. Gerstner ist jedenfalls fest entschlossen, IBM, die groesste Software-Firma der Welt, auch zur staerksten zu machen. "Lotus", heisst es in der IBM-Gemeinde, "war nur der Anfang."

Die "Wirtschaftswoche" ueber Manager: "Deutsche Unternehmen zeichnen sich bei der Rekrutierung ihres Managements nicht gerade durch Risikobereitschaft aus", hat Organisationsberater Karlheinz Schwuchow von CSC Index in Muenchen beobachtet. Die meisten Personalchefs halten es lieber mit makellosen Lebenslaeufen. Uebrig bleiben dabei oft nur stromlinienfoermige Manager - Schoenwetterkapitaene, die im Routinegeschaeft gut zurechtkommen, aber unfaehig sind, ein Unternehmen durch schwere Wetter zu lotsen.

Die "Sueddeutsche Zeitung" referiert eine Kritik an zuviel Staat: Der Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Hilmar Kopper, hat sich gegen einen zu grossen staatlichen Einfluss auf die Multi-Media- Technologie ausgesprochen. Regierungen seien nicht geeignet, technologischen Wandel zu steuern und die Weichen zu stellen, sagte Kopper bei dem dritten Jahreskolloquium der Alfred Herrhausen Gesellschaft in Frankfurt. Das Publikum entscheide selbst ueber seine Beduerfnisse. Sie zu wecken und zu erfuellen "ist keine amtliche Aufgabe, sondern ein Risiko, das der Wettbewerb regelt". Der Bankier forderte zudem, den rechtlichen Rahmen fuer neue Kommunikations-Technologien zu ueberpruefen.