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Pressespiegel

21.07.1995

Die "FAZ" ueber den begrenzten Sinn einseitigen Sparens: Rationalisierung allein reicht nicht aus. Tom Sommerlatte, Praesident der Europa-Sektion des Beratungsunternehmens Arthur D. Little, prophezeit ihnen ansonsten sein boeses Erwachen, "wenn die Vorstaende zu einseitig aufs Sparen achten, aber zu wenig an die naechsten Jahrzehnte denken". Die deutsche Industrie sei immer noch zu wenig im Ausland praesent, wirkliche Innovationen kaemen zu langsam, und Kundenorientierung sei haeufig noch immer ein Fremdwort, diagnostizierte der Berater.

Das "Handelsblatt" haelt die Arbeit fuer zu teuer: Westdeutschland belegte 1994 mit seinen Lohn- und Lohnnebenkosten weiterhin einen internationalen Spitzenplatz. Bei den Stundenloehnen nehmen die alten Bundeslaender mit 24,21 Mark im internationalen Vergleich die vierte Stelle ein. Bei den Lohnnebenkosten belegen sie mit 19,76 Mark pro Stunde Platz eins. Dies meldet das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft.

Die "Wirtschaftswoche" ueber eine Konkurrenz, mit der die Telekom nicht gerechnet hatte: In mehr als 30 Staedten, ermittelte der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) in Koeln, gibt es bereits konkrete Plaene fuer den Aufbau eigener Telekomgesellschaften. 72 VKU-Mitglieder unterstuetzen sogar die Gruendung einer speziellen Arbeitsgemeinschaft. Auf der konstituierenden Sitzung am 20. Juli wollen die kommunalen Konkurrenten der Deutschen Telekom ihre Aktivitaeten zum erstenmal koordinieren.

Die "Zeit" glaubt nicht so recht an das interaktive Fernsehen: Die Skepsis waechst, ob der sogenannte Koenigsweg zur Datenautobahn ueberhaupt planiert wird. Nirgends werden die Schwierigkeiten mit der abrufbaren Bilderflut deutlicher als bei den insgesamt sechs Pilotprojekten, in denen die Deutsche Telekom mit regionalen Partnern die neuen Angebote testen will. Ob in Stuttgart, Hamburg oder Muenchen: Ueberall haben Probleme mit der Finanzierung, Streit unter den beteiligten Unternehmen und technische Huerden den Start in die digitale Zukunft verzoegert. Laengst hat die Telekom ihren Projektkalender aendern muessen. Und auch der neue Plan, an den meisten Orten wenigstens noch 1995 zu starten, ist in Gefahr.