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01.12.1995

Pressespiegel

Der "Spiegel" ueber Wunsch und Wirklichkeit : In dem Wettlauf um den Bau des Information Highway hat bislang noch keiner auch nur ein Koernchen Gold gesehen, und es wird noch grosser Investitionen beduerfen, ehe es dazu kommt. Die Investitionen werden von dem Glauben bestimmt sein, dass da ein sehr grosser Markt entsteht. Der vollstaendige Highway und der Markt werden aber erst dann existieren, wenn die meisten Haushalte und Unternehmen an ein Netz von hoher Bandbreite angeschlossen sind. Ehe das geschehen kann, muessen die Software-Plattformen, Anwendungen, Netzwerke, Server und Informationsgeraete, die zusammen den Highway bilden werden, erst einmal gebaut und aufgestellt werden. Viele Teile des Highway werden keinen Gewinn abwerfen, bevor es nicht Dutzende Millionen von Benutzern gibt. Um das zu erreichen, werden harte Arbeit, technischer Erfindungsgeist und Geld noetig sein.

Die "Wirtschaftswoche" hofft auf ein demokratisches Medium: "Das Internet ist das erste, was Bill Gates nicht kontrollieren kann", freut sich Tom Jermoluk, Topmanager von Silicon Graphics. Bei den neuen, milliardenschwerer Massenmaerkten koennten viele Unternehmen mitmachen - unter einer Voraussetzung: "Wenn wir mit den Netzdiensten in die Haushalte wollen, muessen die Endgeraete entscheidend billiger und vor allem bedienerfreundlicher werden", so Roel Pieper, Chef des Netzwerkanbieters UB Networks.

Das Magazin "Focus" berichtet von einem technisch schwer zu verkraftenden Erfolg: Chaos im Call-Center. Das Interesse des Publikums hat die kuehnsten Erwartungen der Bankstrategen weit uebertroffen. Projizierte Deutsche-Bank-Vorstand und Bank-24- Aufsichtsrat Georg Krupp 60000 Kunden erst nach einem Jahr, fragten schon in den ersten zwei Monaten 100000 Moechtegern- Kontoinhaber in Bonn an. Ergebnis: EDV-Kollaps, Mitarbeiterstress und Kundenfrust. "Nach einem TV-Spot gluehen bei uns die Draehte. Dann kommen wir einfach nicht mehr nach", erzaehlt ein Insider. (...) Als Schwachstelle gilt vor allem anderen das EDV-System. Nicht die Konzeption der von der Deutschen Bank uebernommenen Software sei fehlerhaft, versichern die Verantwortlichen, sondern die Kapazitaet voellig ueberreizt. Konsequenz: Alles soll bald groesser, schoener und besser werden. Mehr Mitarbeiter, mehr EDV und weniger Papier.