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07.10.1994

Pressespiegel

Die neue Info-Illustrierte "Tango" ueber die Softwarefirma SAP: Anfang der 80er Jahre beginnt der Boom. Grosscomputer werden billiger und leistungsstaerker - der Markt fuer SAP-Programme explodiert. Alle zwei Jahre verdoppelt SAP den Umsatz, alle vier Stunden wird ein neuer Mitarbeiter eingestellt. Die Aktien steigen, die "Computerwoche" beschreibt "das Wunder von Walldorf", die "Boersen-Zeitung" sieht SAP gar schon als "deutsche Microsoft".

Das "Handelsblatt" ueber die Nominierung Hans-Olaf Henkels fuer das Amt des BDI-Praesidenten: Seine Taetigkeit fuer einen amerikanischen Multi wurde von den Vizepraesidenten ebenfalls als keineswegs nachteilig fuer die Funktion des Sprechers der deutschen Industrie angesehen. Henkel, lange Chef der IBM Deutschland, gilt als ein typischer Deutscher. Als Vorteil sieht man auch, dass er aus einer technologischen Schluesselbranche kommt, die eine fuer den industriellen Mittelstand wichtige Innovationsleistung erbringt.

Die Tageszeitung "Die Welt" vom 28.9.94 ueber die Henkel- Nominierung fuer das Amt des BDI-Praesidenten: Der parteilose IBM- Manager war fuer einige Praesiden wohl nicht der richtige Kandidat, zumal auch aus dem Kanzleramt Stoerfeuer gegen ihn kam. Vor allem Siemens-Chef Heinrich von Pierer soll sich gegen Henkel als BDI- Chef ausgesprochen haben. Kenner vermuten dahinter von Pierers enge Kontakte zu Bundeskanzler Helmut Kohl, aber auch den Konkurrenzkampf zwischen IBM und Siemens im Computerbereich.

Der amerikanische Management-Guru Peter F. Drucker in dem Wirtschaftsmagazin "Top Business" ueber die Anfaenge der kommerziellen Datenverarbeitung: Der erste Computer wurde im Zweiten Weltkrieg fuer militaerische Zwecke gebaut, und alle wussten, der taugt nur fuer die Wissenschaft. IBM, die mit Wissenschaft nichts am Hut hatte, erkannte das Interesse der Wirtschaft am Computer. Ich verstehe bis heute nicht, warum Geschaeftsleute 1952 einen Rechner haben wollten - die Unternehmer hatten ganz andere Probleme. Sie mussten sich Sorgen darueber machen, wie sie ihre Leute bezahlen sollten, weil die Geschaefte schlecht liefen. Ich kann mich an keinen Firmenchef erinnern, der darueber gruebelte, auf welche Weise er den Lohn am besten auszahlt. Um Gehaltszahlungen zum Problem zu machen, haben wir erst den Computer gebraucht.