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14.10.1994

Pressespiegel

14.10.1994

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" ueber den BDI-Kandidaten Henkel: Im BDI sehen viele das Kandidatengeschiebe auch als Auseinandersetzung um handfeste Konzerninteressen. Mit Henkel an der Spitze des BDI, so meinen Vertreter der Elektrounternehmen ABB und AEG, schwinde der Einfluss des Konkurrenten Siemens auf die Bonner Politik und dessen Vorteil bei der Verteilung von Subventionen. Siemens-Chef Heinrich von Pierer gilt als Wirtschaftsberater des Kanzlers. In den Gespraechen mit Kohl kuemmert sich der fruehere CSU-Stadtrat von Erlangen nicht allein um den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern auch um die Geschichte seiner Firma. Fuer den Siemens-General war der konservative Mittelstaendler Asche genau der richtige Mann an der BDI-Spitze. Andere Konzernchefs wie Gerhard Cromme (Krupp) und Ferdinand Piech (VW), die fuer ihre Branchen in der BDI- Fuehrung sitzen, waren fuer Henkel, weil er in seiner IBM-Karriere auch reichlich internationale Erfahrungen gesammelt hat.

Die "Sueddeutsche Zeitung" vom 8./9. Oktober 1994 ueber die Messe "Qualifikation '94" in Hannover: Wenn es bei der Qualifikation '94 nur um Aussteller und die konzeptionelle Leistung gehen wuerde, koennte man sie als einen der zahlreichen Fehlversuche ad acta legen. Zu verlockend war es, dem rund 50 Milliarden Mark schweren Weiterbildungsmarkt in Hannover eine Heimat zu geben, aber zu unausgegoren der Versuch, die Qualifikation gleichsam als Ableger der CeBIT zu etablieren. Um was sollte es denn in Hannover nun gehen? Um einen besseren Umgang mit Werkzeug? Um innovatives Werkzeug selbst? Um die sogenannten Zusatzqualifikationen, die waehrend des Studiums zu kurz kommen? Und das Studium selbst, um die duale Ausbildung? Niemand wusste es.

Die "Wirtschaftswoche" ueber Abfindungen bei der IBM Deutschland GmbH: IBM-Chef Louis Gerstner macht bei der IBM Deutschland Informationssysteme GmbH Druck, um die Planzahlen beim Personalabbau (1994 und 1995 insgesamt 6000 Stellen) zu erreichen. In der vergangenen Woche kuendigte Personalchef Hans-Werner Richter im unternehmensinternen Kommunikationssystem neue "Bonusangebote zum Ausscheiden" an. Zusaetzlich zum Programm des "gleitenden Ruhestandes" fuer ueber 49jaehrige wird nun juengeren IBM-Mitarbeitern angeboten, "das Unternehmen mit einer attraktiven Abfindung zu verlassen".