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04.11.1994

Pressespiegel

04.11.1994

Das "Manager Magazin" (Nr. 11/1994) ueber Unternehmensberater: Auch Kapazitaetsprobleme lassen viele Fuehrungskraefte nach Unternehmensberatern rufen. Da im Zuge des Outsourcings Firmenfunktionen wie Logistik oder Datenverarbeitung haeufig ausgelagert wurden, muessen viele Unternehmen nun externe Helfer engagieren, um Wissensluecken zu schliessen. "Fuer hochkomplizierte Spezialfragen, etwa im EDV-Bereich, fehlte uns schlichtweg das Know-how", sagt Ulrich Schmidt, Leiter der zentralen Unternehmensentwicklung bei der Hamburger Beiersdorf AG (BDF). "Kritische Gegenfragen", so der Manager des Tesa- und Nivea- Produzenten, "haetten wir unseren Computerspezialisten gar nicht stellen koennen, als sie stetig steigende Kosten fuer die Datenverarbeitung prognostizierten."

Das Business-Magazin "Wirtschaftswoche" (Nr. 43/1994) ueber den Halbleitergiganten Intel: Noch sitzt Intel auf dem Fahrersitz, die PC-Hersteller muessen - murrend - mitziehen. Helfen wird Intel-Chef Grove der Trend zu Multimedia. Die Integration von Text, Sprache und Bildern braucht noch schnellere, noch intelligentere Chips. "Intel hat sich bewusst dafuer entschieden, das Wachstum des PC- Marktes mit allen Mitteln zu foerdern, anstatt die Interessen seiner Kunden zu schuetzen", beobachtet der amerikanische Branchenkenner Michael Slater.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" ueber Copyright-Probleme im Internet: Doch auch der Konflikt um Copyright koennte geloest werden, wenn einer der Internet-Vaeter, Robert Kahn, mit einem neuen Schutzprogramm Erfolg hat. Jedes elektronische Buch oder Dokument soll durch diese Software, an der ein eigens gegruendetes Team arbeitet, mit einer Art digitalem Schloss versehen werden. Ist das Material einmal so gesichert, kann der Benutzer zunaechst nur Einblick in bibliographische Informationen und eine Inhaltsangabe nehmen.

Meinungen

Die "Blauen Maennchen"

Wie war's in Deutschland doch vordem

Mit dem Mainframe so bequem!

Gab es Probleme dann und wann,

Rief man die "Blauen Maennchen" an.

Ob Hardware, ob Software, einerlei,

Die "Blauen Wichte" eilten herbei.

Sie flitzten und schwitzten

Und analysierten und kopierten

Und zapten und dumpten

Und testeten und rannten

Und prueften und planten.

Manchmal wurde ganz gezielt

Ein PTF noch eingespielt,

Und vor dem naechsten Morgenrot,

War alles wieder bestens im Lot!

Doch dann kamen die Erbsenstreuer,

Denen waren die "Maennchen" nicht geheuer.

Sie redeten dummes Zeug daher,

Der Mainframe sei tot und proprietaer.

Sie erzaehlten allen rund um die Uhr,

Client-Server sei DIE Zukunfts-Architektur.

Und schrieben und lehrten

Und dozierten auf Kongressen

Und veranstalteten Messen

Und druckten Buecher fuer teures Geld

Und alles nur fuer die "schoene offene Welt".

Und wussten schliesslich durch all diesen Mist

Selbst nicht mehr, was Client-Server ist.

Der neue Tag brachte es ans Licht,

Irgend etwas stimmt hier nicht!

Mit Grausen sieht's der Koenig Kunde,

Er schaut verzweifelt in die Runde.

Die grossen Berater und Analysten

Tun, als ob sie etwas wuessten.

Wolln sie auf den Holzweg locken,

Um dann richtig abzuzocken?

Oder sie irren und verwirren?

Wolln sie nur Prinzipien reiten?

Ihr Evangelium verbreiten?

Soll der "Kundenwunsch" nur ablenken

vom fehlenden strategischen Denken?

Und auch die "Kundenunzufriedenheit"

sind wir nun allmaehlich leid!

Noch eh der neue Tag erwacht,

Hat er sich seinen Reim gemacht!

Ach, dass es noch wie damals waer!

Die schoene Zeit, sie kommt nicht mehr!

Der CW zum 20. Geburtstag von einem anonymen Leser

gewidmet.