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23.12.1994

Pressespiegel

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" ueber IBMs Verkaufsstopp fuer Pentium-basierte PCs: Der Computerkonzern IBM ist seit langem besorgt ueber die wachsende Abhaengigkeit von Intel und die knallharten Geschaeftsmethoden des Branchenfuehrers. Zudem konkurriert IBM seit kurzem auch direkt mit Intel. Gemeinsam mit dem Aussenseiter Apple und dem High-Tech-Konzern Motorola hat IBM ein Konkurrenzprodukt zum Pentium entwickelt. Der Chip namens PowerPC steckt in mehreren Apple-Rechnern und soll 1995 auch von IBM in dessen Personalcomputer eingebaut werden. Er ist dem Pentium zwar technisch ueberlegen, findet aber laengst nicht so viele Abnehmer. Da kommt die Intel-Panne ganz gelegen.

Das "Handelsblatt" ueber die Telekom und ihre Konkurrenten: Die Zeit draengt. Immer mehr Anbieter verschaerfen den Wettbewerb im deutschen Markt. Das reicht von den Stromversorgern, die eigene Dienste und - nach Genehmigung durch den Postminister beziehungsweise Regulierungsrat - ihre privaten Telefonnetze anbieten wollen, ueber den neuen Mobilfunk-Konkurrenten E-Plus Mobilfunk GmbH, Duesseldorf, bis hin zu den Auslandskonzernen, die zum Beispiel ueber Sonderdienste fuer Auslandsgespraeche den Druck auf den Monopolisten verstaerken. Der Ausbau des Auslandsgeschaefts wird damit zu einer strategisch wichtigen Aufgabe. Noch ist die geplante Kooperation mit France Telecom und dem US-Telefonkonzern Sprint nicht in trockenen Tuechern. Erst muessen die amerikanische Aufsichtsbehoerde FCC sowie die Europaeische Kommission dem Joint Venture zustimmen.

Die "Sueddeutsche Zeitung" ueber Intels Problem mit dem Pentium: Doch der technische Defekt des "Pentium"-Chips stellt diesen Mythos nun in Frage. Ploetzlich wird wieder bewusst, was eigentlich sowieso klar ist: auch Computer koennen irren. Der Konstruktionsfehler, der jetzt beim Mikroprozessor des US- Herstellers Intel festgestellt wurde, ist nicht der erste und wird sicher nicht der letzte Mangel dieser Art bleiben. Aber noch nie bisher war der Breiteneffekt so gross, waren so viele Personen direkt tangiert, denn ueber sechs Millionen "Pentium" sind im Einsatz. Das gibt einen Vorgeschmack auf die kommenden Zeiten der Informationsgesellschaft, die sich mehr oder weniger vollstaendig auf Computer stuetzen wird. Dann wuerde ein solcher Defekt zig Millionen Menschen treffen und koennte fatale Folgen haben.