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05.12.1975 - 

Maschinenstillstände waren häufiger als angenommen

Primärdaten für den Lochstreifen

Die Kabel und Lackdraht-Fabriken GmbH, Gustavsburg, hat ein Betriebsdatenerfassungs-System 410 der VDO Adolf Schindling AG, Frankfurt im Einsatz. Es bestand die Forderung, alle dezentral anfallenden Maschinendaten ohne manuelle Erfassung zentral bereitzustellen, um die Fertigung besser in den Griff zu bekommen. Außerdem sollten für einen Leistungslohn die Produktions- und Personaldaten der 500 Beschäftigten rationeller erfaßt werden.

Das eingesetzte Primärdatenerfassungssystem besteht aus rund 100 dezentralen Eingabestationen (Foto) und Bedienungspulten, die über eine gemeinsame Datensammel-Leitung an eine zentrale Abfrage- und Ausgabeeinheit angeschlossen sind. Diese Zentraleinheit fragt ständig alle Bedienungspulte ab. Wenn zusätzliche arbeitsunabhängige Daten über die Tastatur eingegeben werden, ergänzt das System diese mit Datum und Uhrzeit. Danach wird ein Lochstreifen erstellt, der - da das Unternehmen keine eigene EDV-Anlage hat - in einem Service-Rechenzentrum ausgewertet wird.

Ziel war, Nutzungszeiten, Stillstandszeiten, Produktion in Meter und Tonnen möglichst am Arbeitsplatz, also direkt an der Maschine, zu erfassen.

Dazu dienen an jedem BDE-Gerät Einstellregister, Mengenzählwerke Meldetasten, Maschinen-Nummern-Geber und Funktionstasten. Individuelle Personalstecker identifizieren die Mitarbeiter.

Durch das VDO-System 410 wurde erkennbar, daß doch wesentlich mehr Arbeitsunterbrechungen anfallen, als ursprünglich angenommen. Maschinenstillstände und ihre Ursachen werden jetzt rechtzeitig erkannt, so daß eine exakte Steuerung möglich ist. de